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19:10 12 November 2019
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    Kundgebung zu Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland in MoskauKundgebung zu Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland in OmskKundgebung zu Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland in Petropawlowsk-KamtschatskKundgebung zu Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland in Grosny

    Rund 400.000 Menschen in ganz Russland feiern Jahrestag von Krim-Beitritt

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    Nach der Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland haben am Mittwoch landesweit rund 400.000 Menschen den ersten Jahrestag dieses wichtigen Ereignisses für die Geschicke Russlands begangen. Nach Angaben der Organisatoren fanden Kundgebungen in vielen Groß- und Kleinstädten statt, darunter auf der Krim selbst.

    Allein in Moskau fanden sich nach Polizeiangaben zwischen 90.000 und 110.000 Menschen am Wassiljewski-Spusk und der großen Moskwa-Brücke ein. Am Nachmittag begann dort ein Konzert mit Popstars. Präsident Wladimir Putin besuchte die Veranstaltung unweit der Kreml-Mauer und hielt eine kurze Rede.

    Die Demonstranten hielten russische Flaggen sowie Georgs-Bänder, die auf der Krim das Symbol des Widerstandes gegen den nationalistischen Umsturz in Kiew waren. Auch Schilder mit den Aufschriften „Krim ist Russland“ und „Wir sind eins“ waren zu sehen.

    Die Krim wurde vor genau einem Jahr in den Staatsverband Russlands aufgenommen, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte. Die von Russischstämmigen dominierte Krim hat den Umsturz nicht anerkannt.

    Die Krim hatte seit 1783 zu Russland gehört, bevor der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow 1954 die Halbinsel symbolisch von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik – beide im Bestand der Sowjetunion – „verschenkte“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 verblieb die Krim automatisch in der Ukraine.

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