01:54 24 September 2020
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    Die Regierung Russlands reagiert gelassen auf Entscheidungen der Ratingagenturen und wird ihre Arbeit unabhängig von den Bewertungen fortsetzen. Das sagte der russische Vizeregierungschef Igor Schuwalow am Freitag in Moskau.

    Am gleichen Tag hatte Standard & Poor’s (S&P) die Kreditwürdigkeit Russlands bei Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bei „BB+“ unverändert belassen. Der Ausblick sei „negativ“, teile S&P mit. Marktexperten hatten zuvor nicht ausgeschlossen, dass die Bonität Russlands weiter gesenkt wird. Am gleichen Tag soll auch die Ratingagentur Fitch ihre Entscheidung zu Russland bekannt geben.

    „Ich mache keine Prognosen. Wenn sie (die Bonität) senken, werden wir reagieren… Wir werden unter konkreten Bedingungen handeln. Bei schlechteren Bewertungen werden wir besser arbeiten müssen… Die Ratings sind gerade dazu da, um mal besser, mal schlechter zu werden“, sagte Schuwalow.

    Bislang belässt Fitch Russland mit der Bewertung „BBB-“ auf der niedrigsten Investitionsstufe. Die anderen zwei Agenturen der „Großen Drei“ – S&P und Moody’s — hatten die Bonität Russland zuvor auf das Ramschniveau gesenkt.

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    Moody’s, Igor Schuwalow, Moskau, Russland