15:35 29 Oktober 2020
SNA Radio
    Russland
    Zum Kurzlink
    Griechenland: Schuldenkrise und Austritt aus Eurozone (94)
    41387
    Abonnieren

    Russlands Präsident Wladimir Putin und die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, haben am Montag die Resultate des jüngsten Referendums in Griechenland besprochen, wie der Kreml nach dem Telefonat der beide Politiker mitteilte.

    „Erörtert wurde das Zusammenwirken Russlands und des IWF im Kontext des griechischen Referendums über Bedingungen weiterer Finanzhilfen internationaler Gläubiger für Athen. Geäußert wurde die Hoffnung, dass die Suche nach optimaler Lösung des griechischen Schuldenproblems  unter Berücksichtigung der Interessen aller Seiten fortgesetzt wird“, hieß es.

    Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow stand die Hilfe Russlands für Griechenland nicht auf der Tagesordnung. „Das Telefongespräch wurde von Präsident Putin initiiert“, sagte Peskow Journalisten in Moskau.

    Bei dem Referendum hatten sich 61 Prozent der Griechen am vergangenen Sonntag gegen eine Fortsetzung der von europäischen Kreditgebern geforderten harten Sparpolitik ausgesprochen. Am Dienstag soll Athen den Gläubigern neue Vorschläge zur Regelung des Schuldenproblems vorlegen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Griechenland: Schuldenkrise und Austritt aus Eurozone (94)

    Zum Thema:

    Referendum in Griechenland trifft Merkels Politik hart
    Schuldenkrise: Moskau will kein negatives EU-Szenario für Griechenland
    Referendum in Griechenland: Ein klares „Nein“
    Griechenland: Varoufakis tritt „auf Bitte von Tsipras“ zurück
    Tags:
    Schulden, Währung, Referendum, IWF, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Christine Lagarde, Moskau, Russland