22:37 05 Juni 2020
SNA Radio
    Russland
    Zum Kurzlink
    51204
    Abonnieren

    Am Donnerstag findet zum 15. Mal die traditionelle jährliche Pressekonferenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Der Staatschef stellt sich den Fragen der Weltpresse und zieht die Bilanz des ausklingenden Jahres.

    Dieses Jahr wurde eine Rekordzahl von Journalisten für die Veranstaltung akkreditiert – 1895 im Vergleich zu 1702 Medienvertretern im Jahr 2018.

    Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, sei Putin zu allen möglichen Fragen bereit. Es gebe keine Einschränkungen bei den Themen – traditionell werden aber meist Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Verteidigung und Soziales angesprochen. Oft bitten die Reporter den Präsidenten darum, konkrete Probleme in verschiedenen Regionen Russlands zu lösen.

    Es wird erwartet, dass die Pressekonferenz knapp vier Stunden dauern wird.

    Die erste „Große Pressekonferenz“ fand 2001 auf Initiative von Wladimir Putin statt. Seitdem wird sie jedes Jahr durchgeführt – ausgenommen waren das Jahr 2005, als die Veranstaltung nicht abgehalten wurde,  sowie die Jahre 2009-2011, weil Putin damals den Posten des Ministerpräsidenten bekleidete. 

    Verfolgen Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Sputnik-Ticker.

    Neue Meldungen
    • 14:27

      „Große Jahrespressekonferenz” 2019 beendet

      Liebe Sputnik-Leser, an dieser Stelle verabschieden wir uns von Ihnen in unserem Live-Ticker.

      Verfolgen Sie auch weiter die neusten Nachrichten aus Deutschland, Russland und aller Welt auf Sputnik Deutschland.

    • 14:25

      Das war auch die letzte Frage, die der russische Präsident beantwortet.

      Putin schließt die „Große Pressekonferenz” 2019 damit ab.

    • 14:14

      Wie bewertet Putin die inter-ethnischen, inter-religiösen und inter-nationalen Beziehungen innerhalb Russlands?

      Der russische Präsident betonte, dass diese Fragen in Russland von extrem hoher Bedeutung seien.

      Russland sei ein Vielvölkerstaat, jeder Konflikt führe daher zu Leiden unter gleich vielen Völkern, wie etwa der Krieg in Tschetschenien.

      Man müsse daher alles dafür tun, um den Frieden zwischen den vielen Völkern Russlands zu bewahren und zu stärken.

      Die russische Regierung führe bereits jetzt viele Maßnahmen durch, um die Zukunft Russlands als Vielvölkerstaat zu schützen.

    • 14:08

      Sie haben Angst – Putin über Vorgehen der estnischen Behörden

      Putin erklärt weiterhin, dass er von den Ereignissen in Estland überrascht sei.

      Russland werde im Westen beschuldigt, die Medien „unterdrückt“ zu haben, aber die europäischen Länder tun dies selbst.

      Es sei auch notwendig, Möglichkeiten zu suchen, die Wahrheit in jenen Ländern zu verbreiten, die vor objektiven Informationen Angst haben.

    • 14:06

      Gegenmaßnahmen auf Staatsebene sind schwierig – Putin

      Der russische Staatschef erklärt, dass eine Reaktion auf staatlicher Ebene gegen dieses unrechtmäßige Vorgehen schwierig sei.

      Die beste Antwort sei es, weiterzuarbeiten und diese Angriffe auf die Meinungsfreiheit dem breiten Publikum aufzuzeigen.

      Genau das habe die Sputnik-Journalistin mit ihrer Frage auch getan.

      Mikro mit Sputnik-Logo (Archivbild)

      Nach Drohungen gegenüber Sputnik Estonia – Keine Reaktion vonseiten der Uno

      Das Büro von UN-Generalsekretär António Guterres in New York (USA) hat trotz wiederholter Anfragen der Agentur RIA Novosti noch nicht die Situation bewertet, bei der es sich um Drohungen der estnischen Behörden gegenüber den Mitarbeitern von Sputnik Estonia handelt. Dies meldet RIA Novosti am Donnerstag.
      Mehr
    • 14:03

      Eine Frage zu Angriffen der estnischen Behörden auf Sputnik Estonia

      Eine Journalistin von Spuntik Estonia beklagt, dass die Behörden des Landes scharf und gegen jegliche Rechte gegen die Mitarbeiter vorgehen.

      Zuletzt hat es direkte Drohungen gegen die Journalisten gegeben.

      Was kann man dagegen tun?

    • 13:59

      Kann eine Frau russische Präsidentin werden?

      Eigenschaften, die für das Amt des Präsidenten notwendig seien, würden nicht vom Geschlecht abhängen, so Putin.

      Selbstverständlich könne eine Frau dieses Amt einnehmen.

      Viele Frauen würden in der Politik erfolgreich werden.

    • 13:47

      Diese Lage der Veteranen in Krasnodar war mir nicht bekannt, ich werde die regionalen Politiker diesbezüglich ansprechen – Putin

      Putin verspricht, dass er mit dem Gouverneur der Region sprechen werde, um die Misstände zu beheben.

      Der Präsident dankte dem Journalisten für seine Recherche und für die Veröffentlichung der Misstände.

    • 13:44

      Eine Frage zu der schweren Lage von Weltkriegsveteranen in Russland

      Laut einem Journalisten haben Weltkriegsveteranen in der russischen südlichen Region Krasnodar extrem schwere Lebensbedingungen. Sie würden fast in „Slums” wohnen. Lokale Behörden würden sich kaum um ihre Lage kümmern.

      Der Journalist fragt, ob es nicht an der Zeit sei, die Behörden, die für diese Missstände verantwortlich seien, ordentlich „auszumisten”.

      Symbolbild
      © Sputnik / Alexander Kondratyuk
    • 13:35

      Was kann man zu Vorwürfen über angebliche russische „Einmischung” sagen?

      Mischt sich Russland in die Angelegenheiten anderer Länder ein, wenn Putin dort die Lage kommentiert und nicht mit der westlichen Meinung übereinstimmt?

      Selbstverständlich nicht, antwortet Putin.

      Er verweist daraufhin, dass alle Politiker das Recht haben, Ereignisse in anderen Ländern unterschiedlich einzuschätzen.

      London habe ja auch das Recht, eine andere Meinung in Bezug auf die Lage in anderen Ländern zu äußern.

      Boris Johnson, britischer Premierminister

      Johnson gibt Bericht über „russische Einmischung“ frei

      Der britische Premierminister Boris Johnson hat einen Bericht des Geheimdienstausschusses im britischen Parlament über die angebliche russische Einmischung in die britischen Wahlen freigegeben. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag vor Journalisten mit.
      Mehr
    • 13:28

      Ein BBC-Korrespondent fragt nach Putins Einstellung zu Boris Johnson und zu seinen scharfen Äußerungen über den russischen Staatschef

      Putin erklärt, dass es ihn überhaupt nicht „juckt”, was über ihn jemand gesagt oder nicht gesagt habe.

      Das Einzige, worum er sich sorge, seien die Interessen Russlands.

      Abschließend gratuliert er Johnson zu seinem Sieg bei den Parlamentswahlen in Großbritannien.

    • 13:25

      Putin antwortet

      Selbstverständlich beobachte Russland die amerikanischen Aktivitäten in Ost-Asien genau und sei bereit zu reagieren.

      Hierzu gehöre auch eine effektive Raketenabwehr.

      Man wolle hierbei auch China unterstützen, um die Stabilität eines strategischen Partners zu erhöhen.

      Zugleich betont Putin:

      Es handelt sich um RaketenABWEHR. Es seien keine Angriffskapazitäten.

      Putin verweist auch darauf, dass die USA selbst ein Bündnis in der Region geschmiedet hätten - eine Allianz mit Japan und Südkorea.

      Südkoreanische und US-Militärs vor einem THAAD-Raketenabwehrsystem auf der Insel Guam (Archivbild)

      Zwei Ziele schlagen: Warum Washington Raketen im Nordpazifik stationiert

      Nach Europa wird Amerika vermutlich keine Raketen bringen, die im INF-Vertrag verboten waren. Dafür aber nach Asien. Das setzt China und Russland unter Druck, erklärt ein Experte. Ins Fadenkreuz der USA gerät die Fähigkeit dieser zwei Länder, nuklear zurückzuschlagen.
      Mehr
    • 13:22

      Nun eine Frage aus Japan zu potentiellen Atomkonflikten in der Welt – wie sieht Putin das?

      Viele Fragen vom japanischen Journalisten:

      • Was ist die Zukunft der Abrüstungsverträge?
      • Wie kann man das atomare Gleichgewicht in der Welt behalten?
      • Wann kommt ein Friedensvertrag zwischen Japan und Russland?
      • Wie sieht Putin die US-Präsenz in Japan?
    • 13:19

      Generell sei der Kampf gegen Terrorismus in Russland schwer gewesen

      So habe es noch bis 2006 schwere Kämpfe im Kaukasus gegeben, mit Einsatz der Luftwaffe und Panzer.

      Mittlerweile habe man gemeinsam diesen Kampf gewonnen.

      Zudem sei die wirtschaftliche Lage immens besser als etwa in den 1990-er Jahren.

    • 13:14

      Vor 20 Jahren trat Putin erstmals sein Amt als Präsident an – was war der positivste Moment, was der negativste, an den er sich seitdem erinnern kann?

      Putin erklärt:

      Zu den schwersten Momenten seiner Präsidentschaft gehören natürlich Terroranschläge in Russland. Der schwerste für ihn persönlich war vermutlich der Anschlag auf eine Schule in der Stadt Beslan, als Hunderte Zivilisten, darunter viele Kinder, von Terroristen ermordet wurden. Auch die Geiselnahme im Theater „Nord-Ost” werde er niemals vergessen.

      © Sputnik / Sergej Gunejew
    • 13:01

      Wie sehen Maßnahmen gegen Alkoholismus aus? – Frage eines Journalisten aus der Provinz

      Putin erinnert in diesem Zusammenhang zunächst an sein Treffen mit deutschen Unternehmensvertretern in Sotschi vor kurzem. Dort habe man unter anderem besprochen, dass in Deutschland mittlerweile mehr Alkohol konsumiert wird als in Russland.

      Die Lage in Russland mit dem Alkoholkonsum verbessere sich also zunehmend.

      Dank der Maßnahmen zur Bekämpfung von Alkoholismus steige auch die Lebenserwartung in Russland wieder, so der Präsident. Hierfür werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Mit reinen Verboten werde man aber nichts erreichen können.

      Alkohol (Symbolbild)

      Französische Zeitung attestiert „Putins Russland“ Besiegung des Alkoholismus

      Die französische Zeitung „Le Monde“ berichtet von einem deutlichen Rückgang des Alkoholkonsums in „Putins Russland“.
      Mehr
    • 12:50

      Nicht nur weitreichende demografische Unterstützungsmaßnahmen notwendig – Putin

      Putin betont weiterhin, dass demografische Unterstützungsmaßnahmen alleine nicht ausreichen würden. Es ist notwendig, auch den Lebensstandard der Bevölkerung zu verbessern.

      Dazu würden Maßnahmen zählen, um Bedingungen für Menschen mit Kindern zu verbessern.

      So wolle man beispielsweise demnächst zusätzliche Sozialleistungen für Familien einführen, die ein drittes Kind bekommen haben.

    • 12:48

      Die Journalisten versuchen übrigens mit allen Mitteln noch die Chance zu holen, eine Frage an Putin zu stellen

    • 12:46

      Migration nicht verbieten, sondern klug das Problem angehen – Putin

    • 12:41

      Frage zur Demografie. Muss die Demografie auf Kosten der Migranten aufgeholt werden?

      Putin stellt fest, dass es zwei Ansätze gibt: Steigerung der Geburtenrate oder der Einwanderung. In Kanada gebe es zum Beispiel ein Ministerium, das sich explizit mit Migrationsfragen befasst.

      Dort schauen Beamte, welche Kandidaten geeignet sind und welche nicht.

      Russland brauche einen ähnlichen Ansatz.

      Es sei notwendig, dass diejenigen, die nach Russland ziehen möchten, aus demselben kulturellen Umfeld stammen.

      Migranten aus Zentralasien seien daher beispielsweise schwerer zu integrieren.

      Für diese Kandidaten bräuchte man dann Integrationskurse und Filialen russischer Universitäten in den Ländern.

    • 12:38

      Putin: Alle Staaten unterhalten gewisse Kontakte zu Konfliktparteien

      „Russland steht sowohl mit Fayiz as-Sarradsch als auch mit Haftar in Kontakt”, so der russische Präsident.

      Aber man wisse ja genau, wer ursprünglich für den Zusammenbruch der Staatsordnung in Libyen verantwortlich sei.

      Das wichtigste jetzt sei auf jeden Fall, für ein Ende der militärischen Zusammenstöße zu sorgen.

    • 12:36

      Nicht allem glauben, was westliche Medien schreiben – Putin

      Putin bat den türkischen Journalisten darum, nicht alles zu glauben, was westliche Medien schreiben. Es sei genug zu lesen, was sie über Ankara schreiben.

      Libyen (Archiv)

      Einschätzung aus Libyen: „Russland hat keine Kolonialvergangenheit – das ist ein Plus“

      Russland weitet allmählich seine Kooperation mit afrikanischen Staaten aus. Eine erneute Bestätigung dessen ist der aktuelle Russland-Afrika-Gipfel im russischen Sotschi. Nun hat der Außenminister der Provisorischen Regierung von Libyen (in Tobruk), Abdel Hadi Hwej, gegenüber Sputnik die Beziehungen zu Russland kommentiert.
      Mehr
    • 12:34

      Frage von türkischem Journalisten zu Syrien

      Die russischen Behörden sagen, sie unterstützten nicht nur die legitime Regierung von Syrien, sondern auch in Libyen. Im Westen heißt es jedoch, Russland unterstütze angeblich Haftar.
      Ist es so?

    • 12:29

      Khangoshvili war Terrorist und Mörder – Putin

      Der russische Präsident erinnert außerdem daran, wer der Getötete war.

      Der in Berlin getötete Islamist habe in Anschlägen 98 Menschen getötet.

      Dennoch habe sich Deutschland geweigert, ihn auszuliefern. Putin betonte, dass der Mann im Zentrum der deutschen Hauptstadt getötet wurde. Das heißt, der Extremist sei ruhig durch eine europäische Stadt spaziert, ohne strafrechtliche Verfolgung zu befürchten.

    • 12:28

      Putin antwortet

      Beide haben recht, erklärte Putin. Das Thema wurde auf der Ebene der Geheimdienste erörtert. Ein offizielles Auslieferungsgesuch der Staatsanwaltschaft gab es jedoch nicht, da Russland von den deutschen Geheimdiensten eine Ablehnung erhielt.

      Polizei am Ort  des Attentats im Berliner Stadtviertel Moabit am 23. August 2019

      Informant „gewisser“ Geheimdienste? Chef für KGB-Antiterror über den in Berlin ermordeten Georgier

      Der Chef der einstigen KGB-Antiterroreinheit, Wladimir Luzenko, schließt nicht aus, dass der in Berlin ermordete Georgier ein Informant „gewisser, wohl deutscher“ Geheimdienste hätte sein können. So kommentiert er die Information, dass Zelimkhan Khangoshvili trotz eines russischen Auslieferungsgesuches doch nicht ausgeliefert wurde.
      Mehr
    • 12:08

      Nun eine Frage von einem Spiegel-Korrespondenten über den Mord an Khangoshvili in Berlin

      Am 23. August war Zelimkhan Khangoshvili, ein 40 Jahre alter tschetschenisch-georgischer Islamist, in einem Park in Berlin erschossen worden.

      Das provozierte einen Skandal zwischen Berlin und Moskau.

      Hat es nun zuvor Auslieferungsgesuche aus Moskau an Berlin gegeben?

      Putin meinte zuvor ja, Heiko Maas meinte nein.

      Wer hat nun recht?

      Polizei am Ort des tödlichen Attentats im Berliner Stadtviertel Moabit am 23. August 2019
      © REUTERS / Fabrizio Bensch
    • 11:58

      Putin will einen Artikel über den Zweiten Weltkrieg schreiben

      Der russische Präsident erinnert daran, dass beim Lesen historischer Dokumente deutlich wird, wer die Nazis unterstützte und wer nicht. Stalin habe sich im Gegensatz zu anderen Ländern nicht mit regen Kontakten zu Hitler befleckt, so Putin.

      „Ich werde nach Datum schreiben, was alles vor dem Krieg passiert ist”, versprach der Präsident.

      Ja, es habe den Molotow-Ribbentrop-Pakt gegeben, aber die Sowjetunion sei der letzte Staat gewesen, der Verhandlungen mit den Nationalsozialisten aufnahm, weil er zu diesem Zeitpunkt komplett alleine geblieben war.

      Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

      Geschichtsfälschung verurteilt: Gemeinsame Erklärung beim OSZE-Ministerrat zum Zweiten Weltkrieg

      Mehrere Mitgliedstaaten haben auf der 26. Tagung der Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der vergangenen Woche anlässlich des 2020 anstehenden 75. Jahrestages des Sieges über den Hitlerfaschismus im Zweiten Weltkrieg Position bezogen sowie mahnende Worte gefunden.
      Mehr
    • 11:53

      Frage zu der Verfälschung der Geschichte und der Gleichsetzung von Kommunismus und Nationalsozialismus

      Putin betrachtet die Gleichsetzung von Kommunismus und Nationalsozialismus als Höhepunkt des Zynismus. Der Präsident erinnerte an die Teilung der Tschechoslowakei zwischen Hitler, den Briten und Franzosen.

      Auch erinnert er daran, wie die Sowjetunion damals die Schaffung einer Anti-Hitler-Front forderte, doch die westlichen Staaten zögerten.

    • 11:50

      Beispielloses Maß an Vertrauen zwischen China und Russland – Putin

      Putin betont, dass das Wichtigste in den russisch-chinesischen Beziehungen ein beispielloses Maß an Vertrauen sei.

      Die Länder würden auch in Hightech-Bereichen eng zusammenarbeiten.

      Dies alles sei wichtig für die neue Weltordnung. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hätte es die Illusion gegeben, dass eine unipolare Welt möglich wäre – doch das sei ein Fehler gewesen.

      Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Anteil der USA am globalen BIP bei 50%, jetzt habe China die USA hinter sich gelassen, erinnerte Putin.

      Chinas Staatschef Xi Jinping (l.) und Russlands Präsident Wladimir Putin (Archiv)
      © Sputnik / Alexej Druschinin
    • 11:45

      Eine Frage aus China

      Nun kommt eine Frage von einer chinesischen Journalistin. Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Partnerschaft zwischen Moskau und Peking? Was hält Putin von Protektionismus in der Welt? Wie kann man einer unipolaren Welt ein Ende setzen?

    • 11:43

      „Ein großer Fehler” – Putin

      Putin betont, dass diese Entscheidungen ein großer Fehler für diese Länder seien. Die Regierungen würden ihre eigenen Bürger, die gegen die Nazis gekämpft haben, nicht respektieren.

      Generalversammlung der Vereinten Nationen

      Nur zwei Staaten dagegen – UN nimmt russische Resolution gegen Nazismus an

      Die Uno-Vollversammlung hat Russlands Resolution zur Bekämpfung der Heroisierung des Nationalsozialismus angenommen. Darüber berichtet die Agentur RIA Novosti am Donnerstag.
      Mehr
    • 11:34

      Eine der Fragen betrifft den 75. Tag des Sieges über den Hitler-Faschismus

      Ein Journalist erinnert daran, dass der Präsident die Staats- und Regierungschefs der GUS-Staaten einlud, zum 75. Jahrestag nach Moskau zu kommen. Bedauert Putin, dass die Ukraine und Georgien keine Delegationen zu diesem Feiertag schicken werden?

    • 11:24

      Wenn New START-Vertrag fällt, gibt es nichts mehr, was ein Rüstungsrennen verhindern könnte – Putin

      Zurzeit mache außerdem große Sorgen, dass die USA immer noch keine Bereitschaft zeigen, um den New START-Vertrag zu verlängern. Dabei handelt es sich um ein Atomwaffenreduktionsabkommen zwischen den USA und der Russischen Föderation.

      „Wir sind bereit, den START-Vertrag schon morgen zu verlängern”, sagte er.

      Bisher gebe es jedoch keine Antwort auf russische Vorschläge aus den USA.

      „Wenn es keinen New START-Vertrag gibt, gibt es nichts auf der Welt, das das Wettrüsten verhindert”, warnt der Präsident.

    • 11:21

      Besser Geld für Ukraine als Sanktionen gegen Russland

      Putin zeigt seine Verwunderung über die US-Argumentation, dass man Sanktionen gegen Russland verhängen müsste, um der Ukraine zu helfen.

      Gebt lieber der Ukraine Geld, als Sanktionen gegen Russland zu verhängen, so Putin.

      Ukrainischer Soldat mit einer Panzerabwehrrakete vom Typ Javelin bei der Militärparade in Kiew (Archivbild)

      Ukraine will mit US-Geld letale Waffen kaufen – Minister

      Kiew will einen Teil der US-Hilfszahlungen an das ukrainische Militär in den Kauf von letalen Waffen investieren. Das gab der ukrainische Außenminister Wadim Pristajko am Montag bekannt. Der US-Kongress hatte zuvor ein Hilfspaket an die Ukraine für 2020 im Wert von 300 Millionen Dollar bestätigt.
      Mehr
    • 11:16

      Vieles in den USA hängt von innenpolitischen Kämpfen ab, auch die Anti-Russland-Sanktionen – Putin

      So bezeichnet Putin das Impeachment-Verfahren gegen Trump als ein Element des innenpolitischen Kampfes. Putin erinnerte an Vorwürfe der Absprache Trumps mit Moskau, die nie bestätigt wurden. Jetzt haben die Demokraten einen anderen Grund gefunden - Trumps „Druck” auf die Ukraine.

      Russland werde all diese Entwicklungen beobachten und entsprechend reagieren.

      So würden sich insbesondere die Sanktionen gegen Russland negativ auf die Beziehungen auswirken. Wenn nötig, werde Russland darauf symmetrisch antworten.

    • 11:15

      Jetzt schwenkt der Blick auf die USA

      Von dort drohen auf der einen Seite neue Sanktionen gegen Russland, auf der anderen Seite herrschen dort innenpolitische Kämpfe rund um das Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump.

      Wie wird Russland auf solche Instabilität reagieren?

    • 11:08

      Was ist das Erbe von Lenin?

      Auf eine Frage, was das Erbe von Lenin sei, erinnerte Putin unter anderem an die Geschichte.

      „Lenin war kein Staatsmann, sondern ein Revolutionär”, so Putin.

      Der Präsident erinnerte daran, dass der Ukraine zu Sowjetzeiten zahlreiche russische Regionen zugeschrieben wurden.

      Die Erklärung damals war absurd: „um den Anteil des Proletariats zu erhöhen”.

      Sobald die Partei zusammenbrach, begann das Land zu bröckeln. Dieses Erbe Lenins mache sich bisher bemerkbar.

      Lenins Leiche im Moskauer Mausoleum (Archivbild)

      Der Tote auf dem Roten Platz: Warum wird Lenin nicht endlich begraben?

      Am heutigen Montag feiert die kommunistische Welt den 149. Jahrestag seit dem Geburtstag von Wladimir Lenin, dem Hauptideologen der Sowjetunion. Seit Jahrzehnten liegt sein Körper nicht begraben im Mausoleum auf dem Roten Platz – immer wieder wird darüber diskutiert. Warum kann er nicht einfach beerdigt werden?
      Mehr
    • 11:06

      Auch deutsche Journalisten und Journalistinnen sind dabei

      Spiegel-Korrespondentin Christina Hebel bestaunt auf ihrem Twitter die Gäste der Jahrespressekonferenz

    • 11:05

      „Russland wird nach einer Gaslösung suchen, die für alle akzeptabel ist, auch für die Ukraine”, sagt der russische Präsident.

    • 11:00

      Wird es eine Einigung im Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland geben?

      Da zeigt sich der russische Präsident zuversichtlich.

      Er glaube, dass die Ukraine und Russland einen Gas- und Transitvertrag hinkriegen, weil es in beiderseitigem Interesse sei.

      Russland wolle einen Transitvertrag und wolle, dass auch Kiew damit zufrieden sei.

      Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit deutschen Topmanagern in Sotschi

      Nord Stream 2: Putin nimmt Stellung zu Gas-Transit über die Ukraine

      Der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 bedeutet nicht, dass Russland den Transit durch die Ukraine stoppen will. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit deutschen Topmanagern am Freitag in Sotschi.
      Mehr
    • 10:57

      Es ist Kiew, der die Situation im Donbass eskaliert – Putin

      Der Konflikt im Donbass müsse im Dialog mit den Menschen gelöst werden, sagt Putin. Man dürfe es nicht mit Gewalt tun.

      Durch eine Blockade dieser Regionen habe Kiew selbst die Chancen auf einen Dialog vertan.

    • 10:54

      Gibt es ausländische Soldaten in der Ostukraine?

      Putin betont, dass es keine ausländischen Truppen im Donbass gibt.

      Aufseiten der selbst erklärten Volksrepubliken Donezk und Lugask würden Selbstverteidigungskräfte und Freiwilligenverbände der „Volksrepubliken” kämpfen.

      Es gebe unter anderem Freiwillige aus einigen EU-Staaten.

    • 10:50

      Ukrainischer Journalist spricht über ukrainische Panzer in Südrussland

      Würde Putin so lässig mit ukrainischen Journalisten umgehen, wenn ukrainische Panzer in Südrussland stehen würden, fragt ein Ukrainer?

      Putin kontert: welche der sowjetischen Maschinen würde die Ukraine denn schicken, vielleicht die T-34?

      © Sputnik / Michail Klimentijew
    • 10:44

      Ukraine-Krise und Lage im Donbass: Wie geht es weiter?

      Wladimir Putin erklärt, dass der Friedensprozess rund um den Donbass nur durch die Implementierung der Minsker Abkommen umgesetzt werden könne.

      Dabei stehe eine Autonomie für den Donbass im Zentrum der Abkommen. Doch genau diese werde von Kiew nicht umgesetzt.

      Zudem brauche man einen direkten Dialog zwischen dem Donbass und Kiew...doch auch diesen Dialog verweigere Kiew derzeit größtenteils.

      Würde man die Minsker Abkommen abschaffen, werde es einen Patt in den Friedensbemühungen geben.

      Gefangenaustausch im Donbass (Archivbild)

      Gefangenenaustausch zwischen Russland und Ukraine verzögert sich

      Mehr als eine Woche nach dem Ukraine-Gipfel in Paris sind die Gespräche über einen vereinbarten Gefangenenaustausch ins Stocken geraten. Im Moment sieht es nicht danach aus, dass der in Paris vereinbarte Austausch noch in diesem Jahr stattfinden wird.
      Mehr
    • 10:39

      Die Entscheidung der WADA widerspricht dem gesunden Menschenverstand und dem Völkerrecht – Putin

      Solche Präzedenzfälle habe es noch nie gegeben, dass aufgrund von der Schuld einiger wenigen Sportler eine ganze Sportnation bestraft werde.

      Ganz viele „saubere” Sportler würden jetzt von der WADA bestraft, obwohl sie nie Sportregelungen verletzt hätten.

      Das widerspreche auch dem Olympischen Gedanken und der Olympischen Charta.

      Man wolle anscheinend den internationalen Sport von russischen Sportlern insgesamt „bereinigen”, so Putin.

      Das Moskauer Anti-Doping-Labor

      Nach WADA-Entscheidung: Russland will für seine Sportler kämpfen

      Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat auf ihrer Exekutivsitzung in Lausanne beschlossen, Russland für vier Jahre von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften auszuschließen. Laut dem Parlamentsabgeordneten vom Sportausschuss der Duma, Dmitri Swischtschow, will Russland die Entscheidung beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) anfechten.
      Mehr
    • 10:33

      Jetzt geht es um Fragen rund um Sport

      Eine Sport-Journalistin fragt nach Putins Einschätzung zu den Dopingskandalen.

      Russland steht vor einem Ausschluss von den kommenden Olympischen Spielen in Tokio. Das liege an verdächtigen Daten aus einem Moskauer Dopinglabor hinsichtlich einiger wenigen Sportler.

      Darunter leiden vor allem „saubere” Sportler. Wie geht es nun weiter?

      © Sputnik / Alexander Wilf
    • 10:28

      Wie hat sich die russische Wirtschaft entwickelt, insbesondere seit der Sowjetzeit?

      Laut Putin hat Russland ein großes Erbe von der Sowjetunion bekommen, auf das man stolz sein kann. Zugleich hat sich das Land in den Jahren stark weiter entwickelt.

      Die verarbeitende Industrie habe sich stark weiter entwickelt. Auch die Infrastruktur sei ausgebaut worden. Zahlreiche Bahnhöfe und Flughäfen seien gebaut worden.

      Auch die russische Landwirtschaft habe die Sowjetzeit längst übertroffen. Während die Sowjetunion Getreide importieren musste, ist das moderne Russland heute zu einem der größten Exporteure der Welt in diesem Segment geworden.

      Bau der Gaspipeline Nord Stream 2

      „Es ist an der Zeit“: Deutsche Wirtschaft in Russland fordert Sanktionen gegen die USA

      Der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, hat sich zu einem Beschluss des US-Repräsentantenhauses geäußert, die Gaspipeline Nord Stream 2 mit Strafmaßnahmen zu belegen.
      Mehr
    • 10:20

      Weiter geht es mit innenpolitischen Themen

      Wladimir Putin beantwortet Fragen über die neue Müllverarbeitungsreform in Russland sowie über die Erreichbarkeit von weit entfernten Regionen, wie etwa der Halbinsel Kamtschatka.

    • 10:11

      Das Abkommen muss umgesetzt werden, aber wir wissen zu wenig über Gründe des Klimawandels – Putin

      Wladimir Putin betont, dass das Abkommen von Paris auf jeden Fall umgesetzt werden müsse und eine starke Klimaerwärmung müsse verhindert werden.

      Zugleich betont der russische Präsident, dass die Menschheit zurzeit noch zu wenig über die Ursachen des Klimawandels wisse. Es sei ein komplexes globales System. Zudem habe die Erde in ihrer Geschichte immer wieder Kälte- und Wärmephasen durchlaufen.

      Konkret Russland sei dabei in der Tat stark von den Klimaveränderungen betroffen. Die Temperaturen würden auf dem Gebiet der Russischen Föderation laut Wissenschaftlern schneller wachsen als in der Welt.

    • 10:09

      Die erste Frage betrifft den Klimawandel

      Laut einem Journalisten werden die Auswirkungen des Klimawandels auch in Russland immer sichtbarer.

      Welche Gefahren lauern dadurch?

      Wie will Russland zudem das Klimaübereinkommen von Paris umsetzen?

      Hitze in Deutschland (Archivbild)

      Klimawandel: Führen Hitzewellen zu globaler Lebensmittelknappheit?

      Der Jetstream ist ein die Erde umzirkelnder Höhenwind. Er kann Hitzewellen in die Weltregionen bringen, die für bis zu einem Viertel der globalen Nahrungsmittelproduktion verantwortlich sind. Das zeigt eine nun veröffentlichte Studie. Auch Russland und Westeuropa können betroffen sein.
      Mehr
    • 10:07

      „Große Pressekonferenz“ 2019 beginnt

      Liebe Sputnik-Leser, die „Große Pressekonferenz“ 2019 beginnt.

      Die Sputnik-Redaktion wird für Sie in diesem Ticker die wichtigsten Fragen und Antworten zusammenfassen.

      Kurz vor der jährlichen „Großen Jahrespressekonferenz” 2019
      © Sputnik / Aleksej Druschinin
    Live
    Wladimir Putins „Große Pressekonferenz“ 2019 – Alle Updates im Live-Ticker
    +
    Tags:
    Journalisten, Pressekonferenz, Jahrespressekonferenz, Wladimir Putin
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren