22:36 11 August 2020
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    Im Jahr 2020 wollen die Zollbehörden der Russischen Föderation ihre Digitalisierungsoffensive abschließen. Das Ziel: Durch effizientere Abfertigungsprozesse sollen wachsende Warenströme bewältigt werden. Mittlerweile kann der Zoll bis zu 40 Prozent der Bestellungen automatisiert bearbeiten.

    Die russische Zollbehörde will die Digitalisierung der Abfertigungsprozesse weiter beschleunigen und so den Warenverkehr ankurbeln. 

    „Aktuell wird unter anderem das Konzept eines sogenannten Wirtschaftsbeteiligten für den elektronischen Geschäftsverkehr erarbeitet“, so Ruslan Dawydow, Erster stellvertretender Leiter des Föderalen Zolldienstes Russlands, gegenüber dem Magazin „RusslandInsider“. Bei den „Wirtschaftsbeteiligten“ handelte es sich um Unternehmen, die von der Regierung autorisiert seien, im Namen der Käufer zu handeln und mit dem russischen Zoll in allen Angelegenheiten zu interagieren - einschließlich der Zahlung von Zollgebühren. Die sogenannte Digitalisierungsoffensive des russischen Zolls soll im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

    Automatische Freigabe von Waren

    Erstmals konnten im September 2008 elektronische Erklärungen beim russischen Zoll eingereicht werden. Nach und nach sei die Digitalisierung auf alle Zollstellen des Landes ausgeweitet worden. Schon im Jahr 2014 hat Russland die elektronischen Erklärungen zur Pflicht erklärt. 2020 sollen 16 elektronische Deklarationszentren ihre Arbeit aufnehmen. Zudem soll Automatisierung von Verfahren weiter vorangebracht werden, denn die Einreichung einer elektronischen Zollerklärung sei nur der erste Schritt. Und so sollen die darauffolgenden Prozesse automatisiert werden. Mit dem Ziel der automatische Freigabe von Waren. Russland habe sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2020 bis zu 80 Prozent der Erklärungen, die von Teilnehmern an außenwirtschaftlichen Aktivitäten mit geringem Risiko abgegeben werden, automatisch freizugeben, so der Bericht.

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    Tags:
    Automatisierung, Russland, Zoll