04:36 29 Oktober 2020
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    Der russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) hat mit dem Pharmaunternehmen Laxisam die Lieferung von bis zu 35 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs gegen das Coronavirus nach Usbekistan vereinbart. Dies geht aus einer Mitteilung des Fonds am Freitag hervor.

    „Nach Genehmigung seitens der Aufsichtsbehörden Usbekistans kann die Republik 2020 bis zu zehn Millionen und 2021 bis zu 25 Millionen Dosen des Impfstoffes bekommen”, hieß es.

    Der RDIF, der an der Entwicklung des Impfstoffs beteiligt war, betonte nochmals, dass „Sputnik V” auf der Grundlage einer gut erforschten Plattform der humanen adenoviralen Vektoren geschaffen wurde, die sich bereits als effizient und sicher erwiesen hätte.

    Das weltweit erste Vakzin gegen das Corona-Virus
    © Sputnik / Gesundheitsministerium Russlands / Handout
    Zuvor hatte Russland mit einer Reihe anderer Staaten die Lieferung seines Impfstoffs vereinbart. Mit weiteren Ländern, darunter Südkorea, werden Gespräche über die mögliche Herstellung des Impfstoffs auf ihrem Territorium geführt.

    Anfang August registrierte Russland den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Der Impfstoff namens „Sputnik V“ wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des RDIF entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.

    Nach Angaben der Chefin der russischen Behörde für Verbraucherschutz, Anna Popowa, werden in Russland 26 Varianten eines Impfstoffes gegen das Coronavirus entwickelt. Ein Serum, an dem das Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ arbeitet, soll im September verfügbar sein.

    msch/sb/sna

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    Tags:
    Corona-Impfstoff, Usbekistan, Russland, Russischer Direktinvestitionsfonds (RDIF)