15:10 30 Oktober 2020
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    Teheran möchte mit Moskau bei der Herstellung eines Corona-Impfstoffs kooperieren. Dies teilte am Freitag der Botschafter des Irans in Russland, Kazem Jalali, bei einer Pressekonferenz mit.

    „Wir stehen in Verhandlungen, ich habe Gespräche mit dem RDIF-CEO Kirill Dmitriew geführt, unsere Beamten haben mehrere Konsultationsrunden abgehalten, wir haben angekündigt, dass wir zusammenarbeiten werden“, so Jalali. 

    Anfang August registrierte Russland den weltweit ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Der Impfstoff namens „Sputnik V“ wurde vom Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es. 

    Nach Angaben der Chefin der russischen Verbraucherschutzbehörde, Anna Popowa, werden in Russland 26 Varianten eines Impfstoffs gegen das Coronavirus entwickelt. Ein Serum, an dem das Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ arbeitet, soll im September verfügbar sein. 

    Coronavirus 

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bislang insgesamt weltweit 32.029.704 Corona-Fälle registriert (Stand: 25. August). 979.212 Patienten sind demnach gestorben. 

    Im Iran wurden der WHO zufolge insgesamt 436.319 Corona-Fallzahlen gemeldet. 25.015 Menschen haben die Covid-19-Erkrankung nicht überlebt. Der Iran verzeichnete am Tag zuvor 3521 neue Infektionsfälle. 

    In Russland wurden laut staatlichen Behörden insgesamt 1.136.048 Infektionen gemeldet. Das ist ein Plus von 7.212 zum Vortag. 20.056 Covid-19-Erkrankte sind in Russland ums Leben gekommen. 

    ao/mt/sna

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    Zusammenarbeit, Russland, Iran, Corona-Impfstoff, Coronavirus