15:46 25 November 2020
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    Moskau hofft laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, über den START-III-Vertrag mit Washington weiter zu verhandeln und Widersprüche durch Dialog zu überwinden.

    „Was das Thema Rüstungskontrolle und START-III angeht, so ist dieses Thema von strategischer Natur und von globaler Bedeutung. Dies ist nicht nur im Interesse unserer beiden Länder, sondern auch im Interesse der Sicherheit und Stabilität der ganzen Welt. Daher hoffen wir, den Dialog  fortzusetzen“, teilte Peskow gegenüber Journalisten mit.

    „Die Arbeit wird auf Expertenebene weitergeführt. Wir hoffen weiterhin auf die Fortsetzung der Gespräche mit den USA. Wir hoffen, dass alle Missverständnisse durch einen Dialog überwunden werden können“, so Peskow weiter.

    New-Start-Vertrag

    Der New-Start-Vertrag, der letzte verbliebene atomare Abrüstungsvertrag zwischen Russland und den USA, läuft am 5. Februar 2021 aus. Moskau hat Washington eine Verlängerung des Abkommens um ein Jahr ohne Vorbedingungen angeboten und sich bereiterklärt, die Zahl der Nuklearsprengköpfe „einzufrieren“. Dies sei aber nur dann möglich, wenn die USA keine „zusätzlichen Forderungen“ stellen würden.

    Aus dem US-Außenministerium hieß es dazu, die USA seien zu Gesprächen über das Abkommen bereit.

    In dem seit Februar 2011 geltenden Abkommen hatten sich Russland und die USA verpflichtet, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe auf jeweils maximal 1550 und die Zahl der Interkontinentalraketen, luft- und U-Boot-gestützten ballistischen Raketen auf je 700 zu reduzieren.

    ekn/gs/sna

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    Tags:
    START-III-Vertrag, New-START-Vertrag