20:59 23 November 2020
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    Am Hafen Ust-Luga im Finnischen Meeresbusen soll ein Territorium der überholenden Entwicklung (TOR) entstehen, wie der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, gegenüber Sputnik mitteilte.

    „Wir befinden uns heute faktisch auf der Zielgeraden zur Schaffung eines Territoriums der überholenden Entwicklung in Ust-Luga zusammen mit der russischen Regierung. Was den Hafen Primorsk betrifft, verhandeln wir über die Schaffung einer Freihandelszone. Damit haben wir bereits alle Vorbedingungen dafür geschaffen, wir müssen uns nicht speziell vorbereiten. Wir haben das ohnehin für russische Frachten, unseren Transit aus dem Baltikum vorbereitet. Das alles wurde schon in der Praxis umgesetzt“, sagte Drosdenko.

    Ihm zufolge war die Hauptaufgabe bei der Umsetzung der Investitionsprojekte für den Bau von Hafenanlagen im Gebiet Leningrad die Umorientierung der russischen Frachten. In der Region wird deshalb aktiv an der Erweiterung der Funktionen der Häfen gearbeitet. Allein in Ust-Luga werden drei ultramoderne Terminale gebaut.

    „Vor allem der in Europa größte Terminal LUGAPORT – ein multifunktionaler Terminal, der verschiedene Erzeugnisse verladen kann. Mit einer guten Kapazität - plus 24 Millionen Tonnen. Der Terminal Ultramar ist ein universaler Hafenterminal zur Verladung aller Sorten von Mineraldünger. Die Firma Eurochim errichtet einen eigenen Terminal zur Verladung des Düngers, mit aktivierbaren Kapazitäten“, sagte Drosdenko.
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    Gebiet Leningrad, Hafen, Wirtschaft, Russland