06:06 03 Dezember 2020
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    Die Coronavirus-Pandemie hat nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Murmansk, Andrej Tschibis, zwar Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit in der Barentssee-Region, “sie aber nicht völlig zum Erliegen gebracht”.

    Bei der III. Internationalen Session “Zusammenarbeit in der Arktis” sprachen die Teilnehmer aufgrund der corona-bedingten Umstände per Videoschalte über die multilaterale Zusammenarbeit in der Arktis mit Fokus auf die Barentssee-Region. Weitere Gesprächsthemen waren Maßnahmen zur Entwicklung der Wirtschaft unter den Bedingungen der Pandemie, neue Herausforderungen, Umweltprobleme, Kooperation der Patenstädte u.a.

    Auf der Veranstaltung sprachen der Minister für Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexej Tschekunow, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats, Konstantin Kossatschow, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftspolitik des Föderationsrats, Konstantin Dolgow, Botschafter der nördlichen Länder, Bürgermeister der Städte und Oberhäupter der Regionen.

    „Wir sind Initiatoren und Vertreter der internationalen Arktis-Agenda. Dies ist heute besonders wichtig und wertvoll. Wir erörterten die wichtigsten globalen Probleme. Wir teilen Erfahrungen zur Schaffung eines qualitativen Lebensumfeldes unserer Menschen. Diese Session zeugt vom hohen Status des Gebiets Murmansk und der Schlüsselrolle in der internationalen Arktis-Agenda“, sagte Gouverneur Tschibis nach der Online-Veranstaltung.

    Er fügte hinzu, dass trotz der schwierigen Lage in der Welt und der Unmöglichkeit von Präsenztreffen weiterhin zusammengearbeitet werde. „Wir haben gelernt, in der Pandemie online zu arbeiten, doch wenn sich Menschen treffen, sind das andere Beziehungen, die informeller sind. Jede Annäherung in unserer nicht einfachen Welt ist ein großer Vorteil“, sagte das Oberhaupt der Region. 

    Ihm zufolge hatten die Behörden des Gebiets Murmansk schon in der letzten Zeit bei ähnlichen internationalen Veranstaltungen mit den Regierenden und Beamten anderer Städte und Gebiete der Barentssee-Region Meinungen zur Überwindung der pandemiebedingten Krise ausgetauscht.  

    Die Teilnehmer des Treffens betonten erneut, dass die Arktis ein wichtiges Territorium des Friedens und der Stabilität sei. Für jene, die in diesem Teil der Erde leben, sei es wichtig, gute Lebensbedingungen zu schaffen, die Natur zu schützen und für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen. Als ernsthafte Herausforderungen wurden Probleme benannt, die durch die Pandemie ausgelöst wurden – sowohl in den Gesundheitssystemen als auch in der Wirtschaft, der demografischen Situation und beim Klimawandel.

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    Tags:
    Arktis, Coronavirus, Barentssee, Murmansk