17:53 23 Januar 2017
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    Safin war glücklos

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    MOSKAU, 01. Juni (RIA Nowosti). Russlands bester Tennisspieler, Marat Safin, der beim Achtelfinale der French Open gegen den Spanier Tommi Robredo das Nachsehen hatte, meint, dass er einfach kein Glück hatte. So fasste er in einem Interview für die Moskauer Zeitung Nowyje Iswestija sein Ausscheiden zusammen.

    Er meint, dass er in dem Spiel alles gegeben habe, wozu er in der Lage war, doch, so sagte er, das wäre nicht sein Tag gewesen.

    Marat musste sich selbst bei leichten Flugbällen abquälen. Gleichzeitig gelang seinem Visavis im Gegenteil ein meisterhafter Schlag nach dem anderen.

    „Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich selbst bei einem Ballgewinn gut aussah. Das Glück lächelte meinem Gegner", beklagte sich der Russe.

    Der russische Tennisspieler setzt allerdings nicht nur auf das Glück. Er trainiert intensiv und ist überzeugt, dass „die Quälerei Früchte trägt". Er hofft auf einen Sieg bei Roland Garros in der Zukunft.

    Marat beurteilt seine Chancen auf dem Rasen in diesem Jahr skeptisch. „Auf dem Rasen kann ich mich überhaupt nicht bewegen. Ich habe ständig das Gefühl, dass ich gleich hinfalle. Das macht mich wütend. So befürchte ich, dass mich auf Rasen selbst ein guter Aufschlag nicht rettet", sagte Marat. (Im Spiel mit Robredo führte er einen Aufschlag mit einer Ballgeschwindigkeit von 252 km/h aus.)

    Safin hält es für einen Glücksfall in seinem Leben, dass Bekannte von ihm seinerzeit einem begüterten Mann über ihn berichteten, der, ohne den Tennisspieler persönlich zu kennen, ihn fünf Jahre lang mit 300 000 US-Dollar sponserte.

    „Hätte es den Mann nicht gegeben, müsste ich mein tägliches Brot wohl mit dem Sammeln leerer Flaschen auf der Straße fristen", sagte Safin.

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