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    Mannschaften aus Russland, der Ukraine, Polen und Lettland erreichten das Finale der Champions League der Kinder

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    MOSKAU, 02. Juni (Michail Smirnow, Sportkommentator der RIA Nowosti). Mannschaften aus Russland, der Ukraine, Polen und Lettland erreichten das in der Welt einzigartige Finale der Champions League der Kinder.

    Die Champions League 2005 wird unter dem Jahrgang 1994 ausgespielt. Die Schirmherrschaft hatten dabei der Russische Fußballverband, die Kinderliga und die russische Erdölgesellschaft Lukoil übernommen. Den Auftakt bildeten die Ausscheidungsspiele in drei Gruppen, die in Klaipeda, Chisinau und Moskau stattfanden.

    Klaipeda war Gastgeber für Mannschaften aus fünf Ländern. Angereist waren junge Kicker aus Russland, Weißrussland, Lettland, Litauen und Polen. Die erste Elf, die in das Finale einzog, war Metallurg Liepaja aus Lettland. Das zweite Ticket für die Endspiele erkämpfte sich das polnische Team von Jagiellonia Bialystok, das die Elf von Belkard aus Weißrussland und die von Ekranas aus Litauen um einen Punkt hinter sich ließ.

    Das zweite Finalpaar wurde in Chisinau ausgespielt. In der Hauptstadt Moldawiens trafen in der Sportanlage des Vereins Simbru Mannschaften aus Russland, der Ukraine, Moldawien und Rumänien aufeinander. Für die einheimischen Fans wurde die russische Elf Swjasist aus der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala zu einer Entdeckung. Die Burschen aus Dagestan setzten sich überlegen und ohne Gegentor durch, was ihnen den ersten Platz einbrachte. Hinter ihnen erspielte sich der Gastgeber von Simbru den zweiten Finalplatz. Das Beste unter den rumänischen Teams war Rapid Bukarest auf dem fünften Platz. Negativ überraschten die Jungens von Tschernomorez Odessa und von Schachtjor Donezk aus der Ukraine, die entsprechend nur auf dem siebenten und neunten Platz landeten.

    Die interessantesten Ausscheidungsspiele erlebte übrigens Moskau. Um den Einzug in das Finale kämpften junge Fußballer aus Russland, der Ukraine und Weißrussland. Als am stärksten erwiesen sich die Spieler von Dynamo Kiew, die kein einziges Spiel abgaben. Auf den zweiten Platz kämpfte sich die russische Mannschaft Krylja Sowjetow vor, die im Wolgagebiet beheimatet ist. Übrigens schafften es die Schützlinge von Trainer Sergej Beloussow, den beiden Moskauer Mannschaften von Lokomotive und „Moskau" das Nachsehen zu geben. So wird das Finale erstmals ohne Moskauer Beteiligung steigen.

    Insgesamt traten in den Ausscheidungsspielen 51 Mannschaften aus 15 Ländern an. Die noch ausstehenden Ausscheidungen gehen in Jurmala (Lettland), Minsk (Weißrussland), Astana (Kasachstan), Barnaul (Russland, Altai) und Blagoweschtschensk (Russland, Ferner Osten) über die Bühne. Die Finalspiele werden Ende Juni - Anfang Juli Togliatti im Wolgagebiet (Russland) und Neman (Russland) in der Kaliningrader Region an der Ostsee zum Gastgeber haben. Das Superfinale schließlich steigt im August in Moskau.

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