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    Deutschlands Trainer ist mit dem Unentschieden gegen Russland zufrieden

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    BERLIN, 09. Juni (RIA Nowosti). Der Trainer der deutschen Fußballauswahl, Jürgen Klinsmann, ist mit dem Ergebnis des Freundschaftsspiels seiner Mannschaft gegen Russland zufrieden. Es endete am Mittwoch in Mönchengladbach 2:2 unentschieden.

    „So, wie wir spielten, sah das gut aus", sagte er nach dem Match. „Doch es gab in den entscheidenden Momenten nicht genug Zusammenspiel und Konzentration", fügte er hinzu.

    Dennoch, Klinsmann, einst der bestimmende Stürmer der deutschen Elf, ist optimistisch gestimmt. „Jedes Spiel ist ein Schritt nach vorne. Solch ein Zusammentreffen ist außerordentlich lehrreich", zitieren ihn die deutschen Medien. In der Eigenschaft als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2006 trägt Deutschland nicht die Bürde der Ausscheidungsspiele und kann sich also unbeschwert um die optimale Aufstellung kümmern.

    Die Russen gingen zunächst in der 26. Minute in Führung. Nach einer Kombination zwischen Sergej Semak, dem früheren ZSKA-Kapitän und heutigen Spieler von Paris St. Germain, der zu Beginn des Spieles für den verletzten Marat Ismailow eingewechselt wurde, und Dmitri Sytschjow schnellte Verteidiger Alexander Anjukow in die Ecke des Strafraums und schoss durch die Beine des deutschen Torhüters, Oliver Kahn, hindurch den Treffer.

    Den Deutschen gelang im Übrigen schon recht bald der Ausgleich. Nach vier Minuten prallte der Ball nach einem Schuss von Bastian Schweinsteiger vom Bein eben des Anjukows ab und landete neben Sergej Owtschinnikow im Netz - 1:1.

    Das gemächliche Spiel der zweiten Halbzeit unterbrach eine Soloeinlage von Schweinsteiger. Der Mittelspieler, der wohl aktivste seiner Mannschaft, wechselte von der linken Flanke in das Mittelfeld und schoss in die kurze Ecke; Owtschinnikow konnte dem Ball nur hinterher sehen.

    Schon bald spielte der deutsche Kapitän; Michael Ballack, die Russen aus und traf aus nächster Nähe den Torwart. Die Gastgeber spielten sehr sicher und schienen dem Sieg schon nahe.

    Doch ein scharfer Gegenangriff der russischen Fußballer in der letzten Minute ersparte Juri Sjomin die erste Niederlage in seinem Amt als Trainer der Nationalmannschaft. Der eingewechselte Andrej Arschawin spielte Kahn aus und traf das Tor in der kurzen Ecke zum 2:2.

    Unterdessen trafen gestern Russlands Konkurrenten aus der dritten Ausscheidungsgruppe aufeinander. Portugal bezwang Estland nur mühsam mit 1:0, während die Slowaken in Luxemburg mit 4 Treffern überlegen ohne Gegentor vom Feld gingen.

    Die Tabellenführer Portugal und Slowakei haben jetzt also entsprechend 20 und 17 Punkte auf ihrem Konto, während die Russen 14 Punkte für sich verbuchen können, aber noch ein Spiel aufzuholen haben.

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