05:12 20 Oktober 2017
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    Fradkow hält den Misserfolg Moskaus bei der Abstimmung des IOC nicht für eine Niederlage

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    MOSKAU, 7. Juli (RIA Nowosti). Russlands Premierminister Michail Fradkow sieht es nicht als eine Niederlage an, dass Moskau bei der Abstimmung über die Austragung der Olympischen Spiele 2012 nicht den Sieg davongetragen hat.

    "Ich war Augenzeuge der Zeremonie. Es kann nur zugestimmt werden, dass die russische Delegation achtbar aufgetreten ist. Das Ringen war zäh, und ich halte es nicht für eine Niederlage, dass die Ergebnisse nicht zu Moskaus Gunsten ausgefallen sind", erklärte Michail Fradkow bei der Eröffnung der Regierungssitzung.

    Er gratulierte der britischen Hauptstadt zur erfolgreichen Bewerbung um die Austragungsrechte: "Ich möchte den britischen Kollegen meine Gratulation aussprechen, dass London die Ausrichtung der Olympischen Spiele zugesprochen bekam".

    Der Premierminister unterstrich, dass Moskaus Präsentation auf höchstem Niveau war.

    Der Erfolg der olympischen Bewegung setze sich, so sagte Fradkow, aus vielen Bausteinen zusammen, die ein geschlossenes Team verlangen. Russland verfügt über eine solche Mannschaft.

    "Wir haben Schwächen, an deren Beseitigung wir auch weiterhin arbeiten müssen. Die Schlussfolgerungen müssen noch gezogen werden. Doch in erster Linie wird der Erfolg der olympischen Bewegung daran gemessen, ob sich der Sport im Lande zu einer Massenbewegung entwickelt, inwieweit gesunde Lebensweise zur Norm geworden ist und wie sehr sich die Jugend für Sport interessiert", erklärte Fradkow.

    Gestern wohnte der russische Premierminister der Tagung des Internationalen Olympischen Komitees in Singapur bei, wo London für die Austragung der Olympischen Spiele 2012 ausgewählt wurde. Nach Moskau kehrte Michail Fradkow erst kurz vor Beginn der Regierungssitzung zurück.

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