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    Dynamo Kiew entlässt Cheftrainer Leonid Burjak

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    KIEW, 09. August (RIA Nowosti). Die Leitung des Fußballverbands Dynamo Kiew sieht keine positiven Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer Leonid Burjak und seinen Assistenten, heißt es in einer Erklärung der Pressestelle des Klubs, die bei RIA Nowosti einging.

    „Den Saisonbeginn für den Klub kann man getrost als fehlgeschlagen bezeichnen. Die Mannschaft setzte sich im entscheidenden Spiel des Superpokals der Ukraine nicht durch und zeigte bei den Auftaktspielen der ukrainischen Meisterschaft Unsicherheiten im Spiel“, heißt es in der Erklärung. Die Leitung von Dynamo meint, Leonid Burjak, zuletzt Sportdirektor, hätte in der laufenden Saison für ein spielerisches Niveau und Ergebnisse sorgen müssen, die dem internationalen Prestige und den sportlichen Ambitionen des Klubs entsprechen.

    Um einen Ausweg aus der Lage zu finden, verkündet die Verbandsleitung ihre Absicht, weitreichende Veränderungen einzuleiten.

    „Der erste Schritt auf diesem Wege ist die Verpflichtung eines angesehenen und hochqualifizierten Spezialisten als Cheftrainer. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das ein Ausländer wird“, so die Pressestelle.

    Wie ukrainische Medien berichten, steht unter anderem die Kandidatur des bekannten deutschen Trainers Ottmar Hitzfeld zur Debatte.

    Während der Suche nach einem neuen Cheftrainer amtiert der Pressestelle zufolge Anatoli Demjanenko als Coach. Er arbeitete schon unter dem legendären Valeri Lobanowski als Trainerassistent.

    Die Entscheidung über die Entlassung Leonid Burjaks fiel, nachdem Dynamo auf der ganzen Linie versagt hatte. Vor allem die Niederlage bei der Champions League, wo die Kiewer in der zweiten Ausscheidungsrunde gegen den fast unbekannten Schweizer Club FC Thun nach dem Hin- und Rückspiel den Kürzeren zogen, musste sich Burjak ankreiden lassen.