23:34 23 April 2017
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    Wiener Unentschieden wahrt Lokomotive die Chance auf einen Einzug in die nächste Runde

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    MOSKAU, 11. August (RIA Nowosti). Der amtierende Landesmeister Russlands, Lokomotive Moskau, beendete sein Auswärtsspiel in der dritten Ausscheidungsrunde der Champions League gegen Rapid Wien mit 1:1 Unentschieden.

    Das Tor für die Russen schoss in der 10. Minute Alexander Samedow, der erst kürzlich von Spartak Moskau zu den Eisenbahnern wechselte. Danach sah das Spiel Rapid mit Platzvorteilen, doch die Moskauer Fußballer vermochten es immer wieder, mit guten Konterangriffen zu brillieren.

    In der Mitte der zweiten Halbzeit schufen die Wiener vor dem Lokomotive-Tor, in dem Sergej Owtschinnikow stand, wieder und wieder gefährliche Szenen. Lok antwortete nach einer Soloeinlage von Biljaletdinow, der auf Lebedenko ablegte, mit einem mächtigen Schuss gegen die Torlatte.

    In der 74. Minute passierte den Moskauern jedoch ein grober Schnitzer in der Feldmitte, woraufhin der Verteidiger der Lok, Andrej Bikeja, die Situation nur noch durch ein Foul retten konnte. Die Regelwidrigkeit brachte ihm die zweite Gelbe Karte vom portugiesischen Referee Lucilio Batista ein, so dass die Elf zu Zehnt weiter spielen musste. Den Strafstoß auf Owtschinnikows Tor verwandelte der für Rapid spielende Slowake Jozef Valachovic unhaltbar.

    Die Begegnung endete somit mit dem Ergebnis 1:1. Das auswärts erzielte Tor wahrt Lokomotive jedoch keine schlechten Chancen, nach dem Rückspiel die Oberhand zu behalten. Zu der Revanche, die für den Aufstieg in die Gruppenspiele entscheidend ist, treffen beide Mannschaften am 23. August in Moskau aufeinander.

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