18:50 12 Dezember 2017
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    Cheftrainer der russischen Elf vor dem Spiel gegen Lettland

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    MOSKAU, 12. August (RIA Nowosti). Eines der Probleme, vor denen die russische Fußballauswahl vor dem Rigaer Ausscheidungsspiel für die Weltmeisterschaft 2006 gegen Lettland am 17. August steht, ist der Umstand, dass die Spieler zu unterschiedlichen Zeiten anreisen. Darüber sprach Cheftrainer Juri Sjomin auf einer Pressekonferenz im Trainingslager der Mannschaft vor den Toren Moskaus.

    „Die Spieler von ausländischen Mannschaften stehen der Nationalauswahl erst drei Tage vor dem Match zur Verfügung, sagte Juri Sjomin. „Erst übermorgen reisen Sergej Semak von Paris St. Germain und Andrej Karjaka von Benfica Lissabon an“.

    Juri Sjomin berichtete, dass die Spieler von Lokomotive Moskau am Donnerstagabend aus Österreich kommend in der russischen Hauptstadt eintrafen. Dort hatten sie in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League ihr Spiel gegen Rapid Wien mit 1:1 absolviert. Am Freitag kehrte Zenit Sankt Petersburg vom Spiel gegen den FC Superfund Pasching im UEFA-Cup (2:2) in die Heimat zurück. Wegen ihrer unterschiedlichen körperlichen Verfassung wurden die angereisten Sportler in der Nationalmannschaft in zwei Gruppen unterteilt. Eine trainierte am Donnerstag, während die andere ein Fitnessprogramm über sich ergehen lassen musste.

    Auf Fragen von Journalisten kommentierte Juri Sjomin die Berufung von Dinajar Biljaletdinow (Lokomotive Moskau), Konstantin Syrjanow (Torpedo Moskau) und Pawel Pogrebnjak (Schinnik Jaroslawl) in die Nationalmannschaft. Sie werden gegen Lettland ihr Debüt in der Nationalmannschaft abgeben.

    „Biljaletdinow bedarf keiner besonderen Empfehlung. Er ist bei der nationalen Meisterschaft einer der tonangebenden Spieler“, stellte Juri Sjomin fest. „Syrjanow spielt stabil und nimmt bei Torpedo eine Schlüsselstellung ein. Außerdem setzt bei uns wegen einer Roten Karte Alexej Smertin auf dieser Position aus. Andere sind verletzt. Pogrebnjak spielte bei der Meisterschaft zuletzt gut auf. Er ist jung, körperlich gut in Verfassung und verwandelte bei Schinnik einige entscheidende Tore“.

    Eine der Hauptaufgaben bei der Vorbereitung auf das Spiel gegen Lettland sei es, den individuellen Spielwillen in Teamgeist umzuformen. „Dazu bedarf es der individuellen Betreuung jedes einzelnen Spielers: unterschiedliches Niveau, Belastung, Gespräche“, stellte Juri Sjomin fest. „Die Taktik jedoch wird aus einem Guss sein“, schloss er.

    Die Auswahl Russlands, vorerst mit 14 Zählern in der dritten Gruppe nur auf dem dritten Platz, ringt mit Portugal und der Slowakei um den Einzug in die Finalrunde der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. Lettland hofft ebenfalls darauf, dass es seine Chancen auf die Endrunde wahrnehmen kann, zumindest auf den zweiten Platz, der zu den Stichspielen berechtigt. Bisher verbuchte die Mannschaft 13 Punkte auf ihrem Konto und nimmt den vierten Platz in der Gruppe ein. Das Hinspiel beider Mannschaften fand in Sankt Petersburg statt, wo Russland mit 2:2 die Oberhand behielt.

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