10:01 22 Februar 2018
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    UEFA-Cup: Zenit Sankt Petersburg weiter - ZSKA Moskau hofft auf ein Wunder

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    MOSKAU, 02. Dezember (RIA Nowosti). Zenit Sankt Petersburg zieht ins Sechzehntelfinale des UEFA-Pokals ein. In der vergangenen Nacht trennten sich die Schützlinge des tschechischen Coachs Vlastimil Petržela in ihrem letzten Spiel der Gruppenrunde vom gastgebenden Besiktas Istanbul mit einem 1:1 Unentschieden. Das Spiel sah in der Anfangsphase stürmische Angriffe des Gastgebers. Sie wurden in der 25. Minute durch einen Treffer von Akin belohnt. Doch Zenit überwand den Schock sehr schnell und konnte bereits fünf Minuten später ausgleichen, indem Alexander Gorschkow einen Strafstoß verwandelte.

    In der Gruppenphase bestritt Zenit Sankt Petersburg vier Spiele und holte dabei sieben Punkte. Das reichte für das Weiterkommen. Erstmals in ihrer Geschichte sind die Spieler aus Sankt Petersburg auch noch im Frühjahr bei dem europäischen Turnier dabei.

    In dem anderen Gruppenspiel fertigte der FV Sevilla den Kontrahenten Vitoria Guimaraes mit 3:1 ab. Und unabhängig davon, wie in zwei Wochen die beiden noch verbliebenen Spiele in der Gruppe H (Bolton Wanderers gegen FC Sevilla sowie Vitoria Guimaraes gegen Besiktas) ausgehen, Zenit hat den zweiten Tabellenplatz sicher. Im Februar trifft die Elf also auf einen Gruppendritten aus der Ausscheidung der Champions League. Das Rückspiel kann Zenit dabei zu Hause austragen.

    ZSKA Moskau ließ in seinem abschließenden Spiel auswärts bei Dynamo Bukarest mit 0:1 Federn. Das Spiel fand auf einem schweren, vom Regen aufgeweichten Feld statt. Bei dem harten Kampf waren die Chancen auf beiden Seiten ausgewogen. Doch in der 72. Minute lachte das Schicksal plötzlich unerwartet dem Gastgeber. Zicu setzte einen Schuss aus dem Strafraum gegen die Latte. Der Rückpraller sprang Munteanu auf den Fuß; Akinfejew im Tor der Moskauer hatte keine Chance: 1:0. Der ZSKA hätte sich revanchieren können, doch selbst aus aussichtsreichen Positionen schossen Wagner und Gussew in den fünf Minuten Nachspielzeit daneben. Der Gerechtigkeit halber muss gesagt werden, dass die Rumänen gegen Spielende einem weiteren Tor sehr nahe waren, doch die Moskauer hielten dagegen. Nach dieser Niederlage büßte der amtierende UEFA-Pokalsieger indes praktisch alle Chancen ein, die Runde in der Gruppe F zu überstehen und weiterzukommen. Dazu bedürfte es wohl schon einer sehr unwahrscheinlichen Konstellation: Dynamo müsste in zwei Wochen bei Olympique Marseille verlieren, ohne aber dabei mehr als einen Treffer erzielt zu haben. Zugleich müsste der SC Heerenveen zu Hause gegen Lewski Sofia den Kürzeren ziehen.

    Neben Zenit Sankt Petersburg zog von den russischen Mannschaften bereits zuvor Lokomotive Moskau ins Play-off ein.

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