01:46 19 August 2017
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    Von Sanktionen gegen russisches Olympiaaufgebot kann keine Rede sein

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    MOSKAU, 13. Februar (RIA Novosti). Der Presseattaché des Olympischen Komitees Russlands (OKR), Gennadi Schwez, hat am Dienstag in einem Interview für RIA Novosti erklärt, dass der Zwischenfall mit der Ausstattung der russischen Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Turin "restlos ausgeräumt" ist.

    "Vorfälle dieser Art gibt es bei sportlichen Großveranstaltungen ziemlich häufig, doch von Sanktionen gegenüber der russischen Mannschaft kann keine Rede sein", stellte er klar.

    Die für Werbung und Reklame zuständige Abteilung des IOC hat sich nach seinen Worten an das OKR gewandt, weil die Kleidung der russischen Olympioniken zwei Logos der Firma Bosco aufgewiesen habe. Erlaubt sei indessen nur ein Firmenlogo.

    "OKR-Präsident Leonid Tjagatschow hat daraufhin umgehend den Leiter der Sportlerdelegation bei den Spielen in Turin, Wladimir Wassin, und die Leiterin der Rechtsabteilung des OKR, Alexandra Brilliantowa, angewiesen, die Situation aufzuklären und alle juristischen Nuancen zu untersuchen", erläuterte Schwez. Inzwischen sei angewiesen worden, eines der beiden Logos abzudecken.

    Der Presseattaché stellte fest, dass die genannte Festlegung des Reglements nicht nur die Sportler, sondern auch alle Offiziellen betreffe, die der Mannschaft angehören.