05:02 11 Dezember 2017
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    Abgesandte aus Sotschi beobachten Paralympics in Turin

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    MOSKAU, 15. März (RIA Novosti). Vertreter des Bewerbungskomitees "Sotschi-2014" haben sich im Rahmen des Beobachterprogramms bei den Paralympischen Spielen in Turin ein gründliches Bild von den Anforderungen an eine derartige Großveranstaltung gemacht.

    Wie aus einer Pressemitteilung des Bewerbungskomitees, die bei RIA Novosti eingegangen ist, hervorgeht, haben sich Generaldirektor Dmitri Tschernyschenko und sein Team nicht nur mit der Geschichte der Paralympics eingehender vertraut gemacht, sondern auch die Bedeutung des Behindertensports umfassend ermessen können.

    Der Chef des Bewerbungskomitees konstatierte demzufolge einen Wandel in Russland, was die Haltung zu behinderten Menschen angeht. "Man kann sagen, sie erfechten sich einen neuen sozialen Status. Es entsteht eine Infrastruktur, die sie benötigen. Doch es kann nie behauptet werden, es sei alles getan", erklärte er. Turin habe nachhaltig überzeugt, dass die Durchführung der Paralympics den Wandel wesentlich beschleunigen und das Leben der behinderten Sportler in Russland verbessern wird.

    Unter dem Eindruck des Gesehenen lässt der Generaldirektor keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Paralympics in den Bewerbungsunterlagen Sotschis für die Winterspiele 2014, die bis zum Juni 2006 eingereicht werden müssen, den ihnen gebührenden Platz finden werden.

    Auf dem Programm der Delegation aus Sotschi standen die Teilnahme an der offiziellen Eröffnung der Paralympics und der Meinungsaustausch zu den Besonderheiten des Wettbewerbsprogramms für behinderte Sportler. Sie besichtigten ferner die Biathlonpiste und sahen sich Eishockeyspiele an. Nicht zuletzt trafen sie mit den russischen Medaillensiegern zusammen, denen sie zu ihren Erfolgen beglückwünschten.

    Tatjana Dobrochwalowa vom Bewerbungskomitee zeigte sich insbesondere von den Eishockeyspielen begeistert, wo sie, wie sie berichtete, erlebt habe, was olympischer Geist bedeutet. "Ich war zum ersten Mal bei einem solchen Turnier. Das war ein umwerfendes Spiel. Es verhalf mir zu begreifen, dass der Mensch zu viel mehr in der Lage ist, als man zu meinen vermutet", schwärmte sie.