13:07 22 August 2017
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    Greenpeace protestiert gegen Bau von olympischen Stätten in Sotschi

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    MOSKAU, 05. März (RIA Novosti). Das russische Oberste Gericht prüft am Montag eine Beschwerde von Greenpeace über den Bau von olympischen Stätten in der Schwarzmeerstadt Sotschi.

    Das teilte Michail Kreindman, Rechtsanwalt von Greenpeace, RIA Novosti mit. (Greenpeace ist eine international unabhängige Umweltorganisation).

    „In der Beschwerde bitten wir das Gericht, das föderale Zielprogramm 'Entwicklung der Stadt Sotschi als einen alpinen Urlaubsort (2006-2014)' aufzuheben“, sagte er.

    Nach Meinung der Ökologen verletzt der Bau von Sport- und Tourismuseinrichtungen, den Sotschi für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014 beansprucht, die Naturschutzgesetze.

    Dabei betonte Kreidman, dass Greenpeace die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi dennoch für möglich halte.

    Die Ökologen hatten bereits ihre Befürchtungen der Bewertungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mitgeteilt, die im Februar Sotschi besucht hatte.

    Beim Besuch fand ein Treffen zwischen IOC-Experten einerseits und Vertretern der Umweltstiftung WWF und von Greenpeace andererseits statt.

    Auf einer Pressekonferenz am 23. Februar in Sotschi sagte der Vorsitzende der Bewertungskommission, dass die Pläne zum Bau der olympischen Objekte einige Fragen berühren, die die Ökologie betreffen.

    „Aber ich glaube, dass die zwei Parteien (russische Regierung und Umweltorganisationen) irgendeine Lösung finden werden“, betonte der Vorsitzende der IOC-Bewertungskommission.

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