13:03 22 Juli 2018
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    Boliviens Präsident protestiert gegen FIFA mit Fußballspiel in den Anden

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    BUENOS AIRES, 14. Juni (RIA Novosti). Aus Protest gegen den Beschluss der FIFA, über 2 500 Meter über dem Meeresspiegel keine internationalen Fußballspiele mehr zu veranstalten, ist Boliviens Präsident Evo Morales höchstpersönlich zu einem Spiel in den Anden angetreten.

    Wie Medien in Bolivien berichten, ist der Staatschef samt seiner Gefolgsleute per Helikopter zu einer Blitzpartie über 15 Minuten auf einem der höchsten Berge der Anden eingeflogen. Der Fußballnarr wollte angesichts des empörenden Diktats, wie viele in den Andenländern meinen, Flagge zeigen.

    „Wo Liebe geübt wird, kann auch Fußball gespielt werden“, beschied er die ihn begleitenden Journalisten nach dem Spiel.

    Am 15. Juni, so kündigte er an, werde er in die Hauptstadt Paraguays fliegen, wo der südamerikanische Kontinentalverband zusammentreten wird, um das Verbot der FIFA zu diskutieren.

    „Ich werde gegen die diskriminierende Entscheidung der FIFA kämpfen und hoffe, die Argumente werden zur Kenntnis genommen. Anderenfalls setzen die Länder der Andengruppe ihre Protestaktionen fort. Ich persönlich werde mich in Europa nach Gleichgesinnten umsehen“, erklärte er des Weiteren.

    Die Außenminister Kolumbiens, Boliviens, Ekuadors und Perus haben bereits gegen den Beschluss der FIFA Protest eingelegt. Die lateinamerikanischen Länder riefen den Weltfußballverband auf, ihre „legitime Forderung zu unterstützen“.

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