06:16 25 September 2017
SNA Radio
    Sport

    Tennis: Safin will mit neuem Coach wieder an die Weltspitze

    Sport
    Zum Kurzlink
    0 2 0 0
    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Der russische Tennisspieler Marat Safin hat erneut seinen Trainer gewechselt.

    Wie er auf seiner Internetseite bekannt gab, entschied er sich für Hernan Gumy, mit dem er schon beim Turnier in Los Angeles am 16. Juli an den Start geht.

    Der Argentinier hat schon den dreifachen Sieger von Roland Garros, Gustavo Kuerten aus Brasilien, und die ehemalige Nummer drei der Weltrangliste, den Argentinier Guillermo Coria, trainiert.

    Mit seinem bisherigen Coach, Alexander Wolkow, hat Safin gebrochen, weil dieser ihm zeitlich nicht ausreichend genug zur Seite stand. Es kam aber auch zur Trennung, weil Wolkow die viel Zeit als Betreuer der russischen Frauenauswahl im Fed Cup opferte. Die Trennung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen.

    Safin bedankte sich bei Wolkow, der ihn in den letzten Jahren als Freund und Trainer unterstützt habe. „Er begleitete mich durch mehrere komplizierte Phasen, die durch Verletzungen geprägt waren. Ich weiß, dass ich mich immer auf ihn verlassen kann“, ließ Safin wissen.

    Der russische Spitzenspieler sieht sich indes vor einem wichtigen Abschnitt seiner Karriere. Intuitiv fühle er, dass sich seine sportliche Laufbahn in diesem Sommer entscheide und deshalb ein Wandel angesagt ist: „Nach den Spielen in Wimbledon war ich mir meiner Kräfte sicher, auch wenn ich gegen Roger Federer verloren habe. Ich muss mir einen Ruck geben, um mich früher oder später dort zu befinden, wohin ich will: unter den Top 10 der Weltrangliste.“

    Mit Gumy als Trainer, so fügte Safin hinzu, solle in sein Spiel nicht nur ein frischer Wind einziehen, sondern auch ein höheres Niveau erreicht werden: „Mir scheint, mit dem neuen Trainer kann auch mein Stil neu geformt werden. Es beginnt die Hartplatzsaison, bei der ich viele Punkte einfahren kann. Ich weiß, dass ich besser spielen kann und werde alles von mir Abhängige tun, um wieder an die Spitze zurückzukehren“, zeigte er sich entschlossen.

    Safins erster Profitrainer war der Spanier Rafael Mensua. Danach trainierte er mit Alexander Wolkow, dem Schweden Mats Wilander, dem Schweizer Marc Rosset, dem Russen Denis Golowanow und dem Schweden Peter Lundgren. Danach kehrte er zu Wolkow zurück.

    In Los Angeles ist Safin an Nummer drei gesetzt und tritt in seinem Auftaktspiel gegen den Australier Chris Guccione an.