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    Olympisches Feuer in Argentinien eingetroffen

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    BUENOS AIRES, 11. April (RIA Novosti). Das Olympische Feuer ist mit einem Flug aus San Francisco in Buenos Aires eingetroffen und an einem geheimen Ort untergebracht, berichtet ein Korrespondent der RIA Novosti.

    Der Olympia-Fackellauf in der argentinischen Hauptstadt beginnt am Freitag um 14.15 Uhr Ortszeit im Hafen Madero. Der argentinische Fußballstar Diego Maradona wird voraussichtlich die Staffel eröffnen.

    Insgesamt nehmen daran 80 Läufer teil, darunter 66 berühmte Sportler und 14 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Als Schlussläuferin der zwölf Kilometer langen Staffel soll die hervorragende argentinische Tennisspielerin Gabriela Sabatini antreten.

    Zuvor hatten argentinische Bürgerrechtler versprochen, keine Krawalle während der Zeremonie zu organisieren.

    Vor wenigen Tagen hatte die europäische Polizei bereits gegen gewaltsame Aktionen von Tibet-Aktivisten kämpfen müssen. So riss ein Mann im Westen von London einer Läuferin beinahe die Fackel aus den Händen. Die Polizei konnte den Mann nur mit Mühe überwältigen.

    Kurz danach versuchten zwei Männer die Flamme mit einem Feuerlöscher zu attackieren.

    In Paris wurde die Olympische Flamme von 65 Polizeimotorrädern, 50 Polizeiwagen, 100 Polizisten auf in-line Skates und 100 Polizeiläufern abgeriegelt.

    Trotzdem versuchten die Demonstranten, den Sicherheitsgürtel zum Feuer zu durchbrechen. Laut Polizeiangaben wurden vier Menschen festgenommen, darunter zwei Mitglieder der Organisation "Reporter ohne Grenzen".

    In der Nähe des Eiffelturms versuchte ein Abgeordneter der "Grünen"-Partei dem Sportler die Fackel zu entreißen; ein anderer Mann, ein hoher Pariser Beamter, wurde mit einem Feuerlöscher in der Hand von der Polizei festgenommen.

    Außerdem hissten die Aktivisten am Eiffelturm eine schwarze Fahne mit fünf Handschellen statt der Olympischen Ringe darauf.

    Der Bürgermeister von Buenos Aires Mauricio Macri zeigte sich gelassen. "Wir sehen keine soziale Basis für Proteste gegen die Staffel und ich hoffe darauf, dass wir unangenehme Zwischenfälle vermeiden werden", sagte er. Doch Buenos Aires sei eine unberechenbare Stadt, fügte er hinzu.

    Etwa 1200 Polisten, 1500 Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Seepräfektur und 3000 Freiwillige werden für die Sicherheit der Zeremonie sorgen.

    Die Olympischen Sommerspiele werden am 8. August in Peking eröffnet.

    Die Unruhen in Tibet hatten am 14. März ihren Höhepunkt erreicht, als in Lhasa (Verwaltungszentrum von Tibet) rund 300 Brände sowie Angriffe auf Zivilisten registriert wurden.

    Nach Angaben der chinesischen Behörden wurden während der gewaltsamen Auseinandersetzungen 18 Menschen getötet und 623 verletzt. Die Sachschäden durch die Pogrome und Brandstiftungen belaufen sich auf 200 Millionen Yuan (28 Millionen US-Dollar).

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