13:40 22 Februar 2018
SNA Radio
    Sport

    Nach Tod von russischem Eishockeystar treten Generäle zurück

    Sport
    Zum Kurzlink
    0 11
    MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Der Skandal um den Tod des russischen Eishockey-Jungstars Alexej Tscherepanow zieht Kreise: Als Soldat im Grundwehrdienst durfte er offenbar nicht für sein Profiteam spielen.

    „Zwei Generäle und zwei Oberste der Eisenbahntruppen haben Rücktrittsgesuche eingereicht. Über die Entlassung eines weiteren Generals soll demnächst entschieden werden“, sagte Wladimir Karpenko, Sprecher der Eisenbahntruppen, am Freitag zu RIA Novosti.

    Tscherepanow sei ein Soldat im Grundwehrdienst gewesen und habe einer in Omsk stationierten Einheit der Eisenbahntruppen angehört. Generell habe er zwar für eine Profimannschaft spielen dürfen, dabei habe man aber eine einschlägige Richtlinie des Verteidigungsministeriums streng einhalten müssen.

    Das Truppenkommando habe gegen diese Richtlinie jedoch verstoßen. Ähnliche Verstöße seien im Zuge der Ermittlungen um Tscherepanows Tod auch bei 18 weiteren Soldaten aufgedeckt worden, so Karpenko.

    Der 19-Jährige Stürmer von Awangard (Omsk/Sibirien) hatte am 14. Oktober während der Partie gegen Witjas (Tschechow/Moskauer Gebiet) auf der Ersatzbank das Bewusstsein verloren. Die Ärzte der beiden Mannschaften versuchten den Jungstar wieder zu beleben, doch ihre Bemühungen waren vergeblich: Er starb nach etwa 1,5 Stunden an Herzversagen im Krankenhaus. Seitdem wird im Fall ermittelt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren