07:16 15 Dezember 2017
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    Kreml-Chefverwalter kritisiert Nemzows Vorschlag zu Sotschi-2014

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    MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Der Vorteil der Winterspiele-2014 in Sotschi besteht gerade darin, dass alle olympischen Objekte kompakt gelegen und schnell zu erreichen sind. Der Vorschlag des Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Sotschi Boris Nemzow, die Objekte für Sotschi-2014 über verschiedene Städte zu zerstreuen, ist dem Kreml-Vermögensverwalter Wladimir Koschin zufolge absurd.

    Wladimir Koschin, der auch der Erste Vizepräsident des Olympischen Komitees Russlands ist, sagte in einem Interview für die Zeitung "Tribuna" am Donnerstag, man könne sich ein Herangehen, das diese Dilettantensicht übertreffen würde, nur schwer vorstellen. "Das ist einfach Unsinn!", fügte er hinzu.

    Die Aufgabe des Olympischen Komitees bestehe gerade darin, die Sportziele möglichst nahe voneinander unterzubringen, und diese Forderung werde sich in der Zukunft noch verschärfen.

    Der Chefverwalter der Liegenschaften des Staatschefs verwies auf die Kritik, der die Ausrichter der Olympiade in Turin unterzogen wurden, weil die Mitglieder der offiziellen Delegation während der Spiele auch mit Polizei-Begleitung ganze anderthalb bis zwei Stunden für den Weg vom Hotel bis zu den Sportobjekten brauchten. Die einfachen Touristen brauchten für diesen Weg sogar fünf bis sechs Stunden.

    "Wir werden den Gästen und Sportlern einen solchen Komfort sichern, den keine Olympiade bisher bieten konnte", versicherte Koschin und fügte an, dass alle Objekte termingerecht gebaut würden.

    Unter den heutigen Problemen nannte er Personalprobleme und die Trägheit der russischen Bürokratie.

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