17:25 16 Dezember 2017
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    Echo des Fußball-Debakels: Duma-Abgeordnete wittern Korruption

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    MOSKAU, 20. November (RIA Novosti). Der Verdacht einer bösen Absicht hinter der 0:1-Niederlage der russischen Nationalelf im Rückspiel gegen Slowenien ist jetzt in der Staatsduma geäußert worden.

    Nach Ansicht von Anton Beljakow, Abgeordneter der Fraktion Gerechtes Russland, haben die Aktionen einiger Spieler der russischen Mannschaft in diesem Spiel Fragen offen gelassen. Das betreffe unter anderem das Tor, das Russland infolge eines eindeutigen und absurden Fehlers der russischen Verteidiger kassiert habe, aber auch andere Spielepisoden. Einzelne Spieler "standen herum und bewegten sich wenig".

    Die Wettbüro-Kunden, die vor dem Spiel gegen Top-Faforit Russland auf Slowenien gesetzt hatten, bekamen Riesenprämien, stellte der Abgeordnete fest. "Es kann dabei um dutzende oder sogar um hunderte von Millionen Dollar gehen", betonte Beljakow.

    "Die unverzeihlichen Fehler und das ausdruckslose Spiel einiger unserer Fußballer im Rückspiel könnten unter Umständen nicht zufällig gewesen sein", meinte er. Beljakow initiierte einen Auftrag an den Staatsduma-Ausschuss für Körperkultur und Sport, sich an die Generalstaatsanwaltschaft und das Ministeriums für Sport, Tourismus und Jugendpolitik zu wenden, diese sollten die Umstände der Niederlage der russischen Elf genauer unter die Lupe nehmen.

    Diesen Standpunkt teilte auch der KP-Abgeordnete Nikolai Rasworotnew. Das Spiel in Slowenien war "das schwächste im gesamten Vorrunden-Zyklus". Den russischen Spielern mangelte es an Patriotismus, Standhaftigkeit und Siegeswillen. Die Niederlage könne als ein ernsthaftes Versagen des Sport-Ministeriums bewertet werden, hieß es.

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