15:52 16 Oktober 2018
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    Russlands Sportminister weist Rassismus-Vorwurf gegen russische Fans zurück

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    EURO 2012 (32)
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    Der russische Sportminister Vitali Mutko hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, laut denen russische Fußballfans beim Fußball-EM-Spiel Russland gegen Tschechien gegenüber dem dunkelhäutigen Spieler der tschechischen Nationalmannschaft Theodor Gebre Selassie rassistische Intoleranz demonstriert hätten.

    Der russische Sportminister Vitali Mutko hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, laut denen russische Fußballfans beim Fußball-EM-Spiel Russland gegen Tschechien gegenüber dem dunkelhäutigen Spieler der tschechischen Nationalmannschaft Theodor Gebre Selassie rassistische Intoleranz demonstriert hätten.

    Der Exekutivdirektor der Organisation FARE (Fußball gegen Rassismus in Europa), Piara Povar, hatte zuvor entsprechende Anschuldigungen erhoben.

    „Das ist alles Quatsch, es ist nicht die Wahrheit“, sagte Mutko am Sonntag in einem Interview für die Nachrichtenagentur R-Sport. „Ich war dabei und habe alles gesehen. Ich sah, dass unsere Fans eine ‚Welle’ über die Tribünen laufen ließen, der tschechische Sektor wollte das aber nicht mitmachen. Darauf äußerten die Russen ihre negative Haltung dazu mit entsprechenden Lauten und Tönen.“

    „Ich kann nicht verstehen, wo die Informationen herkommen, dass irgendjemand das Verhalten der Russen als beleidigend aufgenommen hätte“, so Mutko.

    Die Organisation FARE „ hat mit Fußball nichts zu tun“, führte er weiter aus. „Dem Spiel wohnten die UEFA-Leiter bei wie auch der Kommissar des Spiels, niemand hat so etwas erwähnt.“

    Auf das während des Spiels Russland-Tschechien aus dem russischen Sektor auf das Spielfeld geworfene Feuerwerkskörper angesprochen, erwiderte Mutko: „Dafür wird es eine Geldstrafe geben“. „Das ist schlecht, diese Frage muss geklärt werden, das geschieht aber nicht nur im Zusammenhang mit unseren Fans. „

    Darf man denn jetzt im Stadion etwa weder niesen noch schreien?“ fragte der Sportminister. 

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