08:16 21 Juli 2018
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    Russlands Fußballverband-Chef weiß nichts von angeblichen rassistischen Ausfällen russischer Fans

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    EURO 2012 (32)
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    Der Chef des russischen Fußballverbandes RFS, Sergej Furssenko, hat nach eigenen Worten keine rassistischen Beleidigungen an den tschechischen Fußballer Theogor Gebre Selassie während des Fußball-EM-Spiels Russland gegen Tschechien gehört.

    Der Chef des russischen Fußballverbandes RFS, Sergej Furssenko, hat nach eigenen Worten keine rassistischen Beleidigungen an den tschechischen Fußballer Theogor Gebre Selassie während des Fußball-EM-Spiels Russland gegen Tschechien gehört.

    „Ich habe nichts gesehen und nichts gehört“, sagte er am Freitag vor Journalisten. „Diesbezüglich habe ich auch keine offiziellen Dokumente bekommen.“

    Die UEFA hatte ein Displinarverfahren gegen den Russischen Fußballverband wegen eines ungehörigen Verhaltens russischer Fußballfans beim EM-Spiel eröffnet. Zusammen mit FARE (europäische Organisation Fußball gegen Rassismus) werden außerdem Ermittlungen im Zusammenhang mit vorliegenden Informationen über die Beleidigung des dunkelhäutigen tschechischen Fußballspielers Theodor Jebre Selassie während des Spiels
    eingeleitet.

    In Bezug auf einen anderen Vorfall nach dem Spiel, bei dem es zwischen den russischen Fans und polnischen Stewards zu einer Rauferei kam, erklärte Furssenko: „Man muss gegen alle Formen von Gewalt bei den Fußballspielen ankämpfen. In Russland müssen diesbezügliche Gesetze verhärtet werden.“

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