06:41 25 Januar 2020
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    Russland richtet Fußball-WM 2018 aus (112)
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    Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Bitte einer Gruppe von US-Senatoren zurückgewiesen, Russland das Recht auf die Austragung der Fußball-WM 2018 zu entziehen.

    Die US-Senatoren hatten ihre Bitte damit begründet, dass die große internationale Sportveranstaltung „das Prestige der russischen Regierung steigern“ würde. 

    „Wie die Geschichte gezeigt hat, sind ein Boykott von Sportturnieren oder eine Isolations- bzw. Konfrontationspolitik nicht die effektivsten Methoden für Problemlösung“, wird FIFA-Pressesekretärin Delia Fischer von AP zitiert. „Die Austragung des Turniers könnte einen konstruktiven Dialog zwischen Völkern und Regierungen  stark anspornen und soziale Veränderungen fördern.“ 

    „Fußball kann nicht als eine Lösung aller Probleme betrachtet werden, darunter auch jener, die die Weltpolitik betreffen“, heißt es in der Erklärung. „Wir haben bereits gesehen, dass sich die Fußball-WM  als eine Kraft des Guten erweisen kann. Diese Hoffnung verbindet FIFA auch mit dem Turnier in Russland.“ 

    FIFA-Präsident Sepp Blatter hatte bereits erklärt, dass eine Revision der Abstimmung von 2010, bei der das Austragungsrecht an Russland gegangen ist, nicht möglich sei. „Mit einem Boykott kann man nie und niemals etwas durchsetzen“, erklärte er.

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    Fußball-WM 2018, FIFA, Delia Fischer, USA, Russland