21:54 13 Dezember 2019
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    Russland soll Gastgeber von Fußball-WM 2018 bleiben

    Trotz Blatter-Rücktritt: Russland soll Gastgeber von Fußball-WM 2018 bleiben - Forbes

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    Der Rücktritt von Fifa-Chef Sepp Blatter wird sich nach Ansicht des Magazins „Forbes“ kaum auf den Beschluss auswirken, die Fußball-WM 2018 in Russland auszutragen.

    FIFA-Chef Josef Blatter zurückgetreten
    © REUTERS / Leonhard Foeger
    Die neue Führung des Weltfußballverbandes werde in den nächsten neun Monaten bestimmt, so „Forbes“. „Insofern wird Russland höchstwahrscheinlich der Gastgeber der WM-2018 bleiben, wenn im Zuge der Ermittlungen noch vor der nächsten Wahl des Fifa-Chefs keine Beweise für Regelverstöße aufgedeckt werden.“ 

    Für den Fußballverband von Katar und diejenigen, die den Antrag dieses Landes auf die Austragung der Fußball-WM 2022 unterstützt haben, gebe es dagegen jeden Grund zur Besorgnis. Es seien bereits „mehrere Geschichten“ bekannt geworden, die an der Gesetzlichkeit der Ernennung dieses Landes zum Gastgeber der WM-2022 zweifeln lassen, heißt es im Beitrag. 

    Der Beschluss, die WM in Katar auszutragen, sei von Anfang an unlogisch gewesen: Im Juni und Juli liegen dort die Lufttemperaturen bei 37 Grad Celsius, was sowohl für die Spieler, als auch für die Fans schlecht sei. 

    Eine Verschiebung der Austragungszeit auf November/Dezember 2022 wäre noch weniger logisch, weil dies die Zeit der europäischen Fußballclub-Turniere sei, fügt das Magazin hinzu.

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    Tags:
    Fußball, Rücktritt, Fußball-WM 2022, Fußball-WM 2018, Forbes, FIFA, Joseph Blatter, Katar, Russland