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    Diego Maradona (Archivfoto)

    Venezuelas Präsident Maduro wirbt für Maradona als FIFA-Chef

    © AFP 2019 / Filippo Monteforte
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    FIFA-Korruptionsskandal (48)
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    Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona soll Präsident des Fußballweltverbandes FIFA werden, sagte der venezolanische Präsident Nikolas Maduro wenige Stunden nach der Rücktrittsankündigung des jetzigen FIFA-Chefs Joseph Blatter.

    „Präsident des Fußballweltverbandes muss Diego Armando Maradona oder irgendjemand werden, der mit ihm gleichzusetzen ist“, wird Maduro von Reuters zitiert. „Maradona hat die FIFA jahrzehntelang beschuldigt, sie hatten Angst vor ihm und sie lachten über ihn“, äußerte Maduro am Dienstag in seiner allwöchentlichen Sendung im Staatsfernsehen.

    Maradona hatte seinerseits erklärt, er „genieße den Skandal“ um die Korruptionsvorwürfe gegen FIFA-Funktionäre, so Reuters. Er hatte Blatter öffentlich kritisiert und bei der jüngsten FIFA-Präsidentenwahl für seinen Hauptrivalen, Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, gestimmt.

    „Das Büro des Generalstaatsanwalts hat die Tätigkeit des venezolanischen Fußballverbands untersuchen lassen. Als Staatschef unterstütze ich dies voll und ganz“, sagte Maduro.

    Zudem warf er den US-Behörden vor, Jurisdiktion außerhalb des Staatsgebiets ausgeübt zu haben. Hinter dieser Ermittlung vermute er eine Verschwörung der USA, damit die Fußball-WM 2018 und 2022 in Russland und Katar abgesagt werden.

    „Sie haben sich Blatter vom Hals geschafft, um die Führung der FIFA zu übernehmen. Diese Demarche soll zeigen, dass sie Russland und Katar um die Weltmeisterschaften bringen beziehungsweise diese torpedieren können, damit sie (Russland und Katar – Anm. d. Red.) sich nicht von ihrer besten Seite zeigen.“

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    Tags:
    Rücktritt, Fußball, Fußball-WM 2022, Fußball-WM 2018, FIFA, Diego Maradona, Ali bin al-Hussein, Joseph Blatter, Nicolas Maduro, Russland, Katar, Venezuela