04:13 24 Februar 2020
SNA Radio
    Sport
    Zum Kurzlink
    FIFA-Korruptionsskandal (48)
    81154
    Abonnieren

    Russlands Sportminister Vitali Mutko befürchtet nach eigenen Worten eine Diffamierungskampagne gegen Russland als Fußball-WM-Gastgeber 2018.

    „Jemand wird sagen: ‚Russland hat dies und jenes verbrochen.‘ Dann wird dieser ‚Jemand‘ versteckt, und wir werden uns weißwaschen müssen“, sagte er am Montag vor Journalisten. „Man hat zum Beispiel geschrieben, Mutko werde zu einer Vernehmung eingeladen. Niemand hat mich dabei eingeladen, die ganze Welt fragt mich aber danach. ‚The Guardian‘ hat das geschrieben. Ich erzähle der ganzen Welt, dass dies nicht stimmt, es ist aber zu spät. Kaum jemand hat das auch nur gelesen. Bei allen sitzt aber im Kopf: ‚Jaja, er wurde vernommen.‘“

    „Alles ist gegen Russland gerichtet und alle verstehen sehr gut, was das Ziel ist, nämlich Russland Schaden zuzufügen – egal, ob moralischen, sozialen oder politischen“, äußerte der Sportminister.

    „Hätte es etwas Ernsthaftes gegeben, wäre dies längst allen bekannt. Ich habe mich persönlich mit unserer Bewerbung für die WM-Austragung befasst. Wir haben alle korrekt und fair gearbeitet“, fügte Mutko hinzu.

    „Erinnern wir uns doch daran, wie es anderthalb oder zwei Jahre, ja selbst eine Woche  vor den Winterspielen war. Gewisse Journalisten kamen hin und suchten nach irgendeinem Problem. Dann kamen aber die Sportler und sagten, dass alles ok ist.“

    Im Vorfeld des Fifa-Kongresses Ende Mai war gleich rund ein Dutzend ranghoher Funktionäre des Weltfußballverbands verhaftet worden, denen Korruption zur Last gelegt wird. Dabei dreht sich alles um WM-Austragungsbewerbungen, TV-Übertragungsrechte und Sponsoring.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    FIFA-Korruptionsskandal (48)

    Zum Thema:

    FIFA-Chef Joseph Blatter zurückgetreten
    Putin beglückwünscht Fifa-Chef Blatter zur Wiederwahl
    Politologe Rahr: BND/NSA-Affäre bleibt trotz Fifa-Skandal top-aktuell
    FIFA-Skandal: Fußball kein bloßes Freizeitvergnügen mehr - Experten
    Tags:
    FIFA, Vitali Mutko, Russland