07:45 21 Februar 2020
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    FIFA-Korruptionsskandal (48)
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    Es gibt keine rechtlichen Gründe, Russland und Katar das Recht auf die Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zu entziehen, heißt es in einer Erklärung des Weltfußballverbandes FIFA.

    Am vergangenen Sonntag machte der Präsident der FIFA-Compliance-Kommission Domenico Scala klar, dass Russland und Katar das Recht auf die Durchführung der WM nur dann verlieren können, wenn Fälle von Bestechung bei ihrer Wahl bewiesen werden.  

    „Russland und Katar wurden ja während einer fairen Abstimmung des FIFA-Exekutivkomitees als Austragungsorte für die WM 2018 und 2022 gewählt. Die FIFA hat keine rechtlichen Gründe, Russland und Katar der Möglichkeit zu entziehen, die Fußball-WM aufzunehmen“, zitiert CNN die FIFA- Erklärung. 

    Zuvor hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement der Schweiz FDJP mitgeteilt, es habe ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Wahl der WM-Gastgeberländer 2018 und 2022 eingeleitet, welchem ein Bericht des  Ex-Vorsitzenden der Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission Michael Garcia zugrunde liege. Dabei handele es sich um Russland und Katar.

    Außerdem hatte ein FBI-Mitarbeiter vorher erwähnt, dass das Büro auch zur Wahl der Austragungsorte der Spiele ermitteln werde.

    Russland und Katar hatten im Dezember 2010  das Recht auf die Durchführung der WM erhalten.

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    Tags:
    Fußball, Korruption, Fußball-WM 2022, Fußball-WM 2018, FIFA, FBI, CNN, Michael Garcia, Domenico Scala, Russland