19:20 27 Februar 2020
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    FIFA-Korruptionsskandal (48)
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    Die ehemaligen Präsidenten Frankreichs und Deutschlands, Nicolas Sarkozy und Christian Wulff, haben laut Fifa-Präsident Joseph Blatter ihren politischen Einfluss vor der Abstimmung über die Austragungsländer der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 eingesetzt.

    „Die Herren Sarkozy und Wulff haben versucht, ihre Vertreter zu beeinflussen, die an der Abstimmung teilnahmen“, wird Blatter von AP zitiert. „Als Folge haben wir die Weltmeisterschaft in Katar bekommen. Diejenigen, die diese Entscheidung getroffen haben, müssen Verantwortung dafür übernehmen. Wenn eine Mehrheit im Exekutivkomitee den Wunsch hat, dass die WM in Katar ausgetragen wird, muss ich das akzeptieren.“

    Laut Blatter hatte der Deutsche Fußballbund von Wulff die Empfehlung bekommen, aus wirtschaftlichen Interessen in diesem Land für Katar zu stimmen.

    „Schauen Sie deutsche Gesellschaften an: Viele von ihnen hatten Projekte in Katar, noch bevor dieses Land das Recht bekommen hat, das Turnier auszutragen“, fügte der Fifa-Präsident hinzu.

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    FIFA, Nicolas Sarkozy, Katar, Deutschland, Frankreich