12:02 13 Dezember 2017
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    IOC zweifelt nicht an Echtheit von Anti-Doping-Tests vor Olympia 2014 in Sotschi

    © RIA Novosti. Grigory Sysoev
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    Doping-Skandal (157)
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    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Resultate der vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi durchgeführten Anti-Doping-Tests. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung des IOC hervor.

    „Das IOC nahm das Funktionieren des von der (Welt-Anti-Doping-Agentur) WADA akkreditierten Laboratoriums in Sotschi während der Olympischen Spiele 2014 unter die Lupe, nachdem die unabhängige Untersuchungskommission der WADA in ihrer jüngsten Pressekonferenz Zweifel geäußert hatte. In diesem Zusammenhang glaubt das IOC einem Bericht einer unabhängigen WADA-Beobachtergruppe, die keinerlei Verstöße erwähnt hatte. Irgendwelche Verstöße wurden auch weder von internationalen Experten noch vom IOC selbst registriert“, hieß es.

    Am vergangenen Montag hatte Richard Pound, Ex-WADA-Präsident und Leiter der unabhängigen WADA-Kommission, erklärt, er sei nicht sicher, dass russische Olympioniken während der Spiele in Sotschi keine Doping-Probleme gehabt hätten. Dem IOC zufolge werden die Doping-Proben im Laufe von zehn Jahren aufbewahrt. „Sollte sich der Verdacht erhärten, werden neue Test vorgenommen“, hieß es in der Mitteilung des Komitees.

     

    Themen:
    Doping-Skandal (157)
    Tags:
    Doping-Tests, Internationales Olympisches Komitee (IOC), WADA, Richard Pound, Russland
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