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    ВWahl der Austragungsorte für die Fußballweltmeisterschaft 2018/2022

    Kandidat für FIFA-Präsidentschaft: Wahl Russlands zu WM-Gastgeber 2018 logisch

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    Die Wahl Russlands zum Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2018 war absolut logisch, weil das Land viel für die Entwicklung dieser Sportart getan hat, wie FIFA-Präsidentschaftskandidat Jérôme Champagne gegenüber der Agentur „R-Sport“ sagte.

    Eine Revision dieser Entscheidung sei Nonsens. Die Ermittlungen beim Weltfußballverband FIFA dürften die Durchführung des Weltturniers nicht behindern, so Champagne.

    „Ich halte es für richtig, dass die Weltmeisterschaft 2018 in Russland stattfinden wird. Der Beschluss über ihre Durchführung in Europa wurde noch 2010 gefasst, als wir bereits Anträge von Großbritannien, das die Weltmeisterschaft 1966 abgehalten hat, Belgien und den Niederlanden, wo die Euro-2000 stattgefunden hat, Spanien, wo  die Weltmeisterschaft 1982 durchgeführt wurde, und Russland, das bisher keine der großen Spiele ausgerichtet hatte, erhalten haben“,  betonte Champagne.

    „Ihr Land ist seit 1912 FIFA-Mitglied – das waren noch Zarenzeiten. Die UdSSR und Russland haben einen immensen Beitrag zur Entwicklung des Weltfußballs geleistet: Solche Spieler wie Lew Jaschin, die taktische Intelligenz der Fußballmannschaften Dynamo Kiew und Dynamo Tiflis und der Erfolg solcher Clubs wie Spartak Moskau und Zenit St. Petersburg gehören zur Zeitgeschichte. Wäre ich Mitglied des Exekutivkomitees gewesen, hätte ich sicher für Russland gestimmt“, sagte er weiter. 

    „Mit der Weltmeisterschaft 2022 ist es eine ganz andere Sache. Erstens reicht die Zeit noch dafür aus und zweitens gibt es mehrere Vorwürfe, sodass es momentan besser ist, alles beim Alten zu lassen und die Beendigung der Ermittlungen abzuwarten. Russland braucht dies jedenfalls nichts anzugehen“, so Champagne.    

    Wie der Chef des Asiatischen Fußballverbandes (AFC), Scheich Salman bin Ibrahim al Khalifa, der sich ebenfalls um den FIFA-Präsidentenposten bewirbt, zuvor erklärt hatte, ist er bereit, Anträge auf Durchführung der Fußballweltmeisterschaft 2018 und 2022 zu revidieren,  „sollten ernsthafte Verstöße“ bei der Wahl von Russland und Katar als Veranstalter der Spiele gerichtlich nachgewiesen werden.

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    Weltmeisterschaft, Fußball, Asiatischer Fußballverband, FIFA, Agentur R-Sport, Salman bin Ibrahim al Khalifa, Lew Jaschin, Jérôme Champagne, UdSSR, Katar, Niederlande, Belgien, Großbritannien, Russland