12:06 18 Dezember 2017
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    Russlands Sportminister Vitali Mutko

    Sportminister zu Doping-Skandal: Russlands Ansehen wird absichtlich beschmutzt

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    Der Doping-Skandal um die russische Leichtathletik verfolgt das Ziel, das Image Russlands und seines Sports konsequent zu schädigen, um Konkurrenten zu beseitigen, wie Russlands Sportminister Vitali Mutko erklärte.

    Am 9. November hatte die Kommission der Welt-Antidopingagentur WADA auf einer Pressekonferenz in Genf Russland zahlreiche Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln vorgeworfen und dem Internationalen Leichtathletikverband IAAF ein Startverbot für alle russischen Leichtathleten empfohlen, darunter auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Am Dienstag forderten Mitglieder der US-Auswahlmannschaft in einem Schreiben an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die WADA, die Ermittlungen gegen den Doping-Missbrauch in der Leichtathletik über den Rahmen dieser Sportart auszuweiten.    

     „Wir haben eine neue Leitung, ein neues Präsidium des Allrussischen Leichtathletik-Verbandes gewählt, Leichtathleten den Anti-Doping-Diensten ausgeliefert. Was können wir noch tun? Ich verstehe diese unendliche Geschichte nicht. Die einen verfolgen das Ziel, Russlands Ansehen zu schaden, die anderen, Konkurrenten zu beseitigen. Russlands Sport entsprich voll und ganz allen Anforderungen“, sagte Mutko. 

    Auch sagte der Leiter des britischen Leichtathletik-Verbandes (UKA), Ed Warner, am Dienstag, russische Leichtathleten dürften an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro nicht teilnehmen. Die Chefin der britischen Anti-Doping-Agentur (UKAD), Nicole Sapstead, betonte, Russland werde seine Doping-Probleme bis zum Beginn der Spiele 2016 nicht lösen können.

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    Doping, Britische Anti-Doping-Agentur (UKAD), Britischer Leichtathletik-Verband (UKA), Internationales Olympisches Komitee (IOC), IAAF, WADA, Nicole Sapstead, Ed Warner, Vitali Mutko, USA, Rio de Janeiro, Russland
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