11:34 18 Juni 2019
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    Fußball-WM 2006: Keine Beweise für Stimmenkauf

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    Die Fußball-WM 2006 ist nach Erkenntnissen der Kanzlei Freshfields nicht gekauft worden, heißt es in dem am Freitag vorgestellen Bericht der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) beauftragten Kanzlei. Aufgrund der lückenhaften Akten- und Informationslage kann ein Stimmenkauf vor der Vergabe aber auch nicht ausgeschlossen werden.

    Die vom DFB beauftragte Kanzlei Freshfields hat bei ihren Untersuchungen keine Beweise für einen Stimmenkauf der deutschen Bewerber vor der Vergabe der Fußball-WM 2006 finden können, wie die Agentur dpa unter Berufung auf den am Freitag vorgestellten Bericht meldet. Demnach ist Bestechung aber auch nicht grundsätzlich auszuschließen. Viele Fragen konnten die Fachleute aber nicht klären, weil wichtige Dokumente und Daten fehlten und nicht alle Zeugen ausgesagt hätten. Ein abschließendes Bild könne der Bericht zu den Millionenzahlungen nicht liefern.

    Dafür wirft die Untersuchung neue Fragen auf, die vor allem die Rolle von Franz Beckenbauer betreffen. Die Freshfields-Experten stießen auf weitere dubiose Zahlungsvorgänge. Geld sei auch über ein Konto des damaligen Organisationskomitee-Chefs Franz Beckenbauer geflossen, hieß es in dem Bericht der vom DFB beauftragten Kanzlei Freshfields. Über das Konto einer Anwaltskanzlei seien zudem zehn Millionen Schweizer Franken an ein Unternehmen in Katar überwiesen worden. Ob es da aber ankam und was mit dem Geld passierte, ist unklar.

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    Tags:
    Stimmenkauf, Weltmeisterschaft, Fußball, Deutschland