20:02 25 Februar 2020
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    Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA sollte sachkundige Erläuterungen im Zusammenhang damit geben, dass der Wirkstoff Meldonium auf die Verbotsliste für die Sportler gesetzt wurde, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für den Fernsehsender Ren-TV sagte.

    „Hat die WADA-Leitung möglicherweise schwer wiegende Gründe dafür gehabt, die weder uns noch der Wissenschaftlergemeinschaft noch der Expertengemeinschaft bekannt sind?“, so Lawrow.

    „Viele Fragen tauchen in der jetzigen Situation auf, da ein Sturm von Verboten und Anschuldigungen über unsere führenden, großen Sportler hereingebrochen ist“, sagte der Minister. Er verwies darauf, dass Meldonium, das kürzlich als Dopingmittel eingestuft wurde, seit Jahrzehnten als ein übliches Präparat von Sportlern sowie von Herz- und Gefäßpatienten eingenommen werde.

    „In den letzten Tagen haben Fachleute, darunter der Urheber des Präparates selbst, in ihren Kommentaren keine Einschränkungen dafür erwähnt“, so Lawrow. Die Fachleute „erklären offen und professionell, dass es sich dabei um kein Doping, sondern um ein übliches Mittel für den Körper und dessen Basisfunktionen handelt", sagte der Minister.

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    Tags:
    WADA, Sergej Lawrow, Russland