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    Aserbaidschanische Sportler verprügeln Armenier bei Kung-Fu-Europameisterschaft VIDEO

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    Karabach-Konflikt (134)
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    Die Fahne von Berg-Karabach hat für einen Konflikt zwischen den aserbaidschanischen und armenischen Sportlern und eine Massenschlägerei am Freitag, dem 13. Mai, bei der Europameisterschaft für Kung-Fu und Wushu in der westukrainischen Stadt Lwiw gesorgt.

    Die Flagge der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach wurde während einer der Kampfrunden auf der Tribüne erhoben, woraufhin es zu einer Prügelei wegen des Territorialstreits kam. Daran nahmen nicht nur die Sportler, sondern auch die Trainer und Zuschauer teil. Der Konflikt konnte erst mithilfe der Polizei geregelt werden. Im Ergebnis wurde Aserbaidschan zum Anstifter der Schlägerei erklärt und wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert. Armenien hatte den Wettkampf beider Länder ohnehin nach Punkten gewonnen und sich für das Finale qualifiziert.

    Der Cheftrainer der Kung-Fu-Auswahl von Aserbaidschan beschrieb den Vorfall dann so: „Wir haben sie nicht schlecht verprügelt. Wir haben ihnen die Flagge weggenommen und zerrissen. Bei den Armeniern gibt es Rippen- und Beinbrüche sowie Schädel- und Hirntraumas. Auf unserer Seite wurde glücklicherweise niemand verletzt.“

    Der Konflikt zwischen den südkaukasischen Republiken Armenien und Aserbaidschan hatte bereits 1988 begonnen: Damals beschloss das autonome Gebiet Berg-Karabach den Austritt aus der Aserbaidschanischen SSR. Später verlor Aserbaidschan im Laufe eines militärischen Konflikts die Kontrolle über Berg-Karabach, das überwiegend von Armeniern bewohnt wird. Bis heute zählt Baku die Region Berg-Karabach zu seinem Territorium, das von Armenien belagert werde. Jerewan unterstützt die Behörden der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach.

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    Aserbaidschan, Armenien, Berg-Karabach