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22:35 19 Juli 2019
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    Jelena Issinbajewa

    Weltrekordlerin Issinbajewa will bei Olympia-Startverbot für Russland vor Gericht

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    Olympia Rio-2016 (173)
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    Stabhochsprung-Queen Jelena Issinbajewa wird den Gerichtsweg einschlagen, falls der russischen Leichtathletik-Mannschaft die Teilnahme an den Sommerspielen in Rio 2016 verweigert wird, wie die zweifache Olympiasiegerin im Stabhochsprung äußerte.

    „Das ist ein direkter Verstoß gegen die Menschenrechte, eine Diskriminierung. Im Falle der Suspendierung der russischen Athleten werde ich mich an den Internationalen Gerichtshof wenden. Und ich bin von meinem Erfolg da überzeugt. Natürlich ärgere ich mich wegen meiner Hilfslosigkeit. Alles, was ich momentan tun kann, ist mit dem Training fortzusetzen“, sagte Issinbaewa AP gegenüber.

    Die Karriere mehrerer junger russischer Sportler könne ruiniert werden, falls sie zu den Sommerspielen in Rio nicht zugelassen werden, fügte die 33-jährige Stabhochspringerin hinzu. „Vier Jahre ist zu viel“, betonte die Sportlerin.

    Eine unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte Russland im November schwere Verstöße gegen die geltenden Regeln vorgeworfen und dem Weltleichtathletikverband IAAF empfohlen, den Russen die Teilnahme an allen Wettkämpfen, die vom Weltverband durchgeführt werden, darunter auch an den Sommerspielen 2016, zu verweigern.

    Die Tagung des IAAF-Councils findet am 17.Juni in Wien statt. Die Sommerspiele werden vom 5. bis zum 21. August im brasilianischen Rio de Janeiro ausgetragen.

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    Tags:
    WADA, Rio de Janeiro, Brasilien, Russland