11:04 21 Oktober 2018
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    ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt

    Anwalt: Seppelt und ARD gestanden Unwahrheiten in Doping-Doku ein

    © Sputnik / Elena Sobol
    Sport
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    Doping-Skandal (158)
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    Vertreter der ARD und des Journalisten Hajo Seppelt haben laut dem Anwalt Artjom Pazew bereits während des Rufschädigungsprozesses im vergangenen Jahr eingestanden, dass in der Doping-Doku zu Russland zitierte Aussagen unwahr sind.

    Ein Moskauer Gericht hatte im Dezember einer Klage des Russischen Leichtathletik-Verbandes (WFLA) gegen die ARD stattgegeben. Anlass für den Prozess war eine 2014 von der ARD ausgestrahlte Dokumentation, in der von „systematischem Doping“ unter russischen Leichtathleten die Rede war. In dem 60-minütigen Film wurden die Leichtathletin Julia Stepanowa und ihr Mann Witali, ein ehemaliger Mitarbeiter der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA, mit belastenden Aussagen zitiert. Der russische Leichtathletik-Verband WFLA wies die Vorwürfe zurück und verklagte die Autoren der Doku wegen Rufschädigung.

    „Wir wollten in einem offenen Verfahren Klarheit schaffen“, sagte WFLA-Anwalt Pazew am Samstag der russischen Nachrichtenagentur R-Sport. Nach seinen Worten wollte der WFLA erreichen, dass Seppelt vor Gericht Beweise für die Vorwürfe anbringt.

    „Während des Prozesses hatten sowohl Vertreter des Senders als auch die von Seppelt erklärt, sie hätten die Behauptungen des Ehepaars Stepanow zum Stand der Dinge in der Leichtathletik nie überprüft. Zudem gaben sie zu Protokoll, sie selbst hielten diese Aussagen nicht für wahr“, so der Anwalt. „Deshalb blieb den Richtern auch nichts Anderes übrig, als der Klage stattzugeben.“ Gegen das Urteil sei bislang nicht in Berufung gegangen worden. „Es wäre nämlich merkwürdig, nach dem Geständnis Berufung einzulegen.“

     

    In der Onlineausgabe von sputnik.news.com Deutschland vom 11.06.2016, 15.23 Uhr, (aktualisiert 15.06.2016, 11.40 Uhr) werden in dem Artikel mit der Überschrift „Anwalt: Seppelt und ARD gestanden Unwahrheiten in Doping-Doku ein“ folgende Behauptungen von WFLA-Anwalt Pazew wiedergegeben:

    1. „Anwalt: Seppelt und die ARD gestanden Unwahrheiten in Doping-Doku ein“

    Hierzu stellen wir fest:

    Die Behauptung des Anwaltes ist unrichtig. Richtig ist, dass die ARD keine Unwahrheiten in der Doping-Doku eingestanden hat.

    2. „Während des Prozesses hatten sowohl Vertreter des Senders als auch die von Seppelt erklärt, sie hätten die Behauptungen des Ehepaars Stepanow zum Stand der Dinge in der Leichtathletik nie überprüft“.

    Hierzu stellen wir fest:

    Die Behauptung ist unrichtig. Richtig ist, dass Vertreter des Senders nicht erklärt haben, der Sender hätte die Behauptungen des Ehepaars Stepanow zum Stand der Dinge in der Leichtathletik nie überprüft.

    3. „Zudem gaben sie zu Protokoll, sie selbst hielten diese Aussagen nicht für wahr“, so der Anwalt.“

    Hierzu stellen wir fest:

    Die Behauptung des Anwaltes ist unrichtig. Richtig ist, dass Vertreter des Senders nicht zu Protokoll gegeben haben, sie selbst hielten diese Aussagen nicht für wahr.

    Köln, den 27. Juni 2016

    Westdeutscher Rundfunk Köln

    Eva-Maria Michel

    (stv. Intendantin)

    In der Onlineausgabe von sputnik.news.com Deutschland vom 11.06.2016, 15.23 Uhr, (aktualisiert 15.06.2016, 17.29 Uhr) werden in dem Artikel mit der Überschrift „Anwalt: Seppelt und ARD gestanden Unwahrheiten in Doping-Doku ein“ folgende Behauptungen von WFLA-Anwalt Pazew wiedergegeben:

    1. „Anwalt: Seppelt und die ARD gestanden Unwahrheiten in Doping-Doku ein“

    Hierzu stelle ich fest:

    Die Behauptung des Anwaltes ist unrichtig. Richtig ist, dass ich keine Unwahrheiten in der Doping-Doku eingestanden habe.

    2. „Während des Prozesses hatten sowohl Vertreter des Senders als auch die von Seppelt erklärt, sie hätten die Behauptungen des Ehepaars Stepanow zum Stand der Dinge in der Leichtathletik nie überprüft.“

    Hierzu stelle ich fest:

    Die Behauptung ist unrichtig. Richtig ist, dass meine Vertreter nicht erklärt haben, ich hätte die Behauptungen des Ehepaars Stepanow zum Stand der Dinge in der Leichtathletik nie überprüft.

    3. „Zudem gaben sie zu Protokoll, sie selbst hielten diese Aussagen nicht für wahr“, so der Anwalt.“

    Hierzu stelle ich fest:

    Die Behauptung des Anwaltes ist unrichtig. Richtig ist, dass meine Vertreter  nicht zu Protokoll gegeben haben, ich  selbst hielte diese Aussagen nicht für wahr.

    Wien, den 17. Juni 2016

    Hans-Joachim Seppelt

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    Tags:
    ARD, Hajo Seppelt, Deutschland, Russland