22:54 05 April 2020
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    Euro-2016 in Frankreich (135)
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    Die Bestrafung der UEFA für den Russischen Fußballbund (RFS) und die Nationalmannschaft Russlands nach den Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Fußballfans in Marseille ist übertrieben, aber eine Berufung hat keinen Sinn, sagt Russlands Sportminister Vitali Mutko. Dabei betont er, dass das Team nichts damit zu tun hat.

    Am Dienstag hat die UEFA dem Russischen Fußballbund (RFS) eine Geldstrafe von 150.000 Euro auferlegt und die russische Nationalmannschaft aufgrund der Ermittlungsergebnisse zu den Auseinandersetzungen während des Spiels gegen England und danach bei der EM 2016 auf Bewährung disqualifiziert.

    Disqualifikation auf Bewährung bedeutet, dass die russische Nationalmannschaft von dem Turnier ausgeschlossen wird, wenn es neue Ausschreitungen geben sollte. Dabei bezieht sich das nur auf Vorfälle in Stadien. Der RFS hat das Recht, Berufung gegen diese Entscheidung einzulegen.

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    „Diese Entscheidung ist vorauszusehen. Es gab eine Entscheidung des Exekutivkomitees, und nun wurde diese Entscheidung einfach bestätigt. Die Bestrafung ist übertrieben, aber wir können sie nicht beeinflussen. Die Geldstrafe ist enorm. Der RFS ist schließlich eine öffentliche Organisation. Eine Berufung hat keinen Sinn. Aber was hat die Mannschaft damit zu tun? Sie hat doch keine Schuld“, sagte Mutko.

     

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    Fußball-EM 2016, UEFA, Vitali Mutko, Russland