18:59 06 Juli 2020
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    Euro-2016 in Frankreich (135)
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    Der Kreml hält die Gewalttaten von Fans, auch von russischen, in Marseille für völlig inakzeptabel, aber Russland werde die Rechte seiner Bürger, die zur Fußball-EM nach Frankreich gekommen sind, schützen. So kommentierte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag die Abschiebung russischer Fußballfans aus Frankreich.

    Der Sprecher merkte an, dass die russischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen in Frankreich den russischen Bürgern den Schutz ihrer Rechte gewährleisten.

    Russische Fußball-Fans
    © AP Photo / Thanassis Stavrakis
    Laut Peskow haben Fans aus verschiedenen Ländern in Marseille und an anderen Orten rechtswidrige Taten verübt. „Wir rechnen damit, dass die russischen Bürger, die russischen Fans sich den Gesetzen des Landes, in dem sie sich aufhalten, fügen werden“, so Peskow.

    Der Sprecher äußerte sein Bedauern darüber, dass auch russische Fußballfans in die Gewalttaten involviert waren. Soviel er wisse, habe der russische Sportminister Vitali Mutko diesbezüglich eine Erklärung an den russischen Fußballverband gerichtet, sagte Peskow.

    Der  Präsident des Gesamtrussischen Fanverbandes, Alexander Schprygin, hatte der Agentur R-Sport am Dienstagvormittag mitgeteilt, dass ein Bus mit russischen Fans auf dem Weg nach Lille, wo am Mittwoch das Spiel zwischen Russland und der Slowakei ausgetragen werden soll, von französischen Spezialeinheiten angehalten und durchsucht worden war. Die Polizei hat laut Schprygin Beschlüsse zur Abschiebung von 29 Personen.

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    Tags:
    Fußball-WM, Vitali Mutko, Dmitri Peskow, Frankreich