05:54 26 September 2017
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    Russische Athleten werden Olympische Spiele in Rio verpassen

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    Der Leichtathletik-Weltverband IAAF wird die vorläufige Suspendierung der russischen Leichtathletikföderation ARAF nicht aufheben und somit den russischen Sportlern verbieten, bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro unter der Flagge ihres Landes aufzutreten, schreibt der Journalist der Zeitung Guardian Owen Gibson in seinem Twitter-Profil.

    Im November 2015 hatte die Kommission der Welt-Antidopingagentur WADA auf einer Pressekonferenz in Genf Russland zahlreiche Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln vorgeworfen und dem Leichtathletikverband IAAF ein Startverbot für alle russischen Leichtathleten empfohlen.

    Grund für den Skandal sind nach WADA-Darstellung Manipulationen von Sportlerproben durch die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA. Das soll unter der Aufsicht des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB erfolgt sein. Wenige Tage vor der WADA-Prüfung hatte Rodtschenkow 1417 Proben russischer Sportler vernichtet. Dadurch wollte er allerdings nicht den Ruf seines Landes, sondern allein seine eigene Haut retten und seine eigene Verwicklung in die Doping-Affäre vertuschen.

    Nach der Veröffentlichung des WADA-Berichtes hatte Rodtschenkow seinen Posten verlassen müssen. Anfang 2016 ist er in die USA ausgereist.

     

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