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02:15 19 September 2019
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    Nach ARD-Doku: London startet neue Doping-Ermittlung

    © AFP 2019 / Christophe Simon
    Sport
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    Nach der am Samstag von der ARD ausgestrahlten Reportage über Doping unter Leichtathleten in einem Trainingscamp in Kenia hat die britische Nationale Anti-Doping-Agentur UKAD eigene Untersuchungen eingeleitet.

    ARD-Journalisten hatten zusammen mit der englischen Tageszeitung „The Sunday Times“ die Anwendung verbotener Präparate in einem Zentrum in Kenia offengelegt, wo Sportler mehrerer Länder trainiert haben sollen. 

    „Die Nationale Anti-Doping-Agentur Großbritanniens hat die von der ‚Sunday Times‘ zur Verfügung gestellten Beweise geprüft, diese haben ernsthafte Besorgnis und großes Interesse geweckt“, so die Agentur UKAD auf ihrer Webseite.

    Die Organisation habe bereits Untersuchungen zu den erhobenen Anschuldigungen eingeleitet, bereits vorliegende Beweise würden geprüft und weiter werde ermittelt.

    Der deutsche TV-Sender ARD hatte in einer früheren vierteiligen Dokumentation über angeblich systematisches Doping im russischen Sport berichtet. Der Weltleichtathletikverband (IAAF) hatte daraufhin die russischen Leichtathleten von der Teilnahme an den unter ihrer Ägide stattfindenden Wettkämpfen ausgeschlossen.

    Mehr zum Thema: Doping-Skandal

    Im russischen Sportministerium hieß es in diesem Zusammenhang, dass man alles unternehme, um das Doping zu bekämpfen. Russland weist die Doping-Vorwürfe als „Verunglimpfungen“ zurück, weil dafür keinerlei Beweise vorlägen.

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    Tags:
    Doping-Probe, Doping-Sperre, Leichtathletik, Sport, Doping, IAAF, ARD, Kenia, Großbritannien