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12:22 19 Oktober 2019
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    Jelena Issinbajewa bei der russischen Stabhochsprung-Meisterschaft in Tschebokssary

    Olympia-Sperre: Stabhochsprung-Star Issinbajewa fordert Auflösung der IAAF

    © Sputnik / Maxim Bogodwid
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    Die Entscheidung der IAAF, die russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auszusperren, beweist laut der zweifachen Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa die Schwäche des Leichtathletik-Weltverbandes. Nach der Einschätzung der Stabhochsprung-Weltrekordlerin sollte die IAAF aufgelöst werden.

    „Das, was sie getan haben, bestätigt ihre Schwäche, ihre Hilflosigkeit. Für sie existiert keine Präsumtion der Unschuld. Sie können nicht beweisen, wer in Russland fair ist und wer nicht. Sie stellen ihre Ineffektivität unter Beweis“, zitieren die russischen Medien die Äußerung der Sportlerin.

    Wenn sie dürfte, würde sie „diesen Verband auflösen und die Führung ein erneutes Mal wechseln“, so Issinbajewa, die sich zuvor geweigert hatte, bei der Olympia in Rio unter neutraler Flagge anzutreten. Die IAAF sei ineffektiv und zerrütte nur die Leichtathletik.

    Am Sontag war bekannt geworden, dass die IAAF bis auf eine Ausnahme alle Anträge russischer Leichtathleten auf ein Startrecht bei den Olympischen Spielen in Rio abgelehnt hatte. Nur Weitspringerin Darja Klischina hat die Starterlaubnis erhalten.

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    Olympische Spiele in Rio de Janeiro, IAAF, Jelena Issinbajewa, Russland