19:53 06 April 2020
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    Olympia Rio-2016 (173)
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    Laut dem Kreml will Russland die Olympischen Spiele in Brasilien - trotz all der Peripetien wegen der Verwicklung russischer Leichtathleten in einen Doping-Skandal – nicht boykottieren.

    „Russland hat Ideen eines Boykotts immer kritisiert und ist niemals deren Anhängerin gewesen“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag gegenüber Journalisten.

    Es bestehe jetzt keine Notwendigkeit, auf die Beschlüsse des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) über die Sperre für die russischen Leichtathleten emotional zu reagieren, stattdessen müsse man mit der rechtlichen Seite dieser Angelegenheit befassen, so Peskow.

    Auf gerichtliche Mittel eingehend, sagte Putins Sprecher, die russischen Sportler und diejenigen, die ihre Interessen verteidigen, würden alle ihnen zu Gebote stehenden Mechanismen benutzen und dabei bis zum Ende gehen.

    Der Gesamtrussische Leichtathletik-Verband hatte am Sonntag bekannt gegeben, dass die Anti-Doping-Abteilung des IAAF nur einen der insgesamt 68 Teilnahmeanträge russischer Sportler angenommen hat. Die Antragstellerin Darja Klischina, die in den USA lebt und trainiert, darf demnach unter der Olympischen Flagge starten.

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    Boykott, Dmitri Peskow, Brasilien, Russland