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    Olympische Winterspiele in Sotschi

    Nach WADA-Bericht: IOC initiiert erneute Prüfung der Dopingproben russischer Sportler

    © RIA Novosti . Alexei Kudenko
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    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will die Dopingproben russischer Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi erneut prüfen. Damit reagierte das IOC auf die Veröffentlichung des Berichtes der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA über ein angebliches Dopingprogramm in Russland.

    Das IOC initiiert eine erneute Überprüfung der Proben aller Sportler, die an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi teilgenommen haben, geht aus einer IOC-Erklärung hervor.  Für diesen Zweck ist eine spezielle Disziplinarkommission unter Leitung von Denis Oswald gebildet worden. 

    Wie es in dem Dokument weiter heißt, wird das IOC keine Entscheidung über einen Ausschluss der gesamten russischen Nationalmannschaft von Olympia-2016 in Rio treffen, bis diese Kommission ihren Bericht vorgelegt hat. 

    Der neue Doping-Skandal um Russland war nach einem Interview des Ex-Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors Grigori Rodtschenkow entbrannt, in dem er behauptete, mindestens 15 Medaillengewinner der Winterolympiade in Sotschi wären Teil eines russischen „Doping-Programms“ gewesen. Er räumte gar eine eigene Beteiligung an dem angeblich „systematischen Doping-Programm“ ein.

    Die WADA hatte ihre eigene Ermittlung durchgeführt. Am Montag hatte Wada-Chefermittler McLaren in Toronto die Ergebnisse der Ermittlungen der Welt-Anti-Doping-Agentur bekanntgegeben. Schließlich hatte WADA empfohlen, die russischen Sportler von der Teilnahme an allen internationalen Wettkämpfen, einschließlich der Olympischen Spiele 2016, auszuschließen.

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    Olympische Spiele, Dopingvorwürfe, WADA, Internationales Olympisches Komitee (IOC), Denis Oswald, Richard McLaren, Russland